Schwarzatal

TH
Thüringen Saalfeld-Rudolstadt PLZ 98744 3.236 Einwohner
Grundsteuer A 389 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 405 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +16 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16073113

Grundsteuer für Schwarzatal berechnen
Auf einen Blick

So steht Schwarzatal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 405 % liegt Schwarzatal auf Platz 230 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Schwarzatal liegt 12 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Von den 26 Gemeinden im Kreis Saalfeld-Rudolstadt hat Schwarzatal den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 405 % gestiegen (+16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Schwarzatal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwarzatal 405 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 12 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 243,00 € im Jahr bzw. 60,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 405 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 405 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwarzatal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schwarzatal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 389 % 389 % –
2023 (vor der Reform) 389 % 389 % 0 %
2024 (vor der Reform) 389 % 389 % 0 %
2025 – 405 % +16 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saalfeld-Rudolstadt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
8 Leutenberg 1.894 428 % 2024
9 Gräfenthal 1.773 420 % 2024
10 Uhlstädt-Kirchhasel 5.246 415 % 2024
11 Allendorf 324 405 % 2024
12 Altenbeuthen 200 405 % 2024
13 Bechstedt 144 405 % 2024
14 Meura 363 405 % 2024
15 Schwarzatal 3.236 405 % 2025
16 Schwarzburg 514 405 % 2024
17 Cursdorf 573 404 % 2024
18 Katzhütte 1.132 404 % 2024
19 Königsee 6.863 402 % 2024
20 Drognitz 578 400 % 2024
21 Kaulsdorf 2.332 400 % 2024
22 Probstzella 2.621 390 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schwarzatal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwarzatal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwarzatal bei 405 %, für die Grundsteuer A bei 389 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schwarzatal hoch?

Mit 405 % liegt Schwarzatal auf Platz 230 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schwarzatal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 405 % gestiegen (+16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwarzatal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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