Döschnitz

TH
Thüringen Saalfeld-Rudolstadt PLZ 07429 213 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 455 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +50 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16073017

Grundsteuer für Döschnitz berechnen
Auf einen Blick

So steht Döschnitz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 455 % liegt Döschnitz auf Platz 103 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Döschnitz liegt 38 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Von den 26 Gemeinden im Kreis Saalfeld-Rudolstadt hat Döschnitz den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 455 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).

Rechenbeispiel für Döschnitz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Döschnitz 455 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 38 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 273,00 € im Jahr bzw. 68,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 455 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 455 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Döschnitz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Döschnitz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 405 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 405 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 405 % 0 %
2025 – 455 % +50 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saalfeld-Rudolstadt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Blankenburg 5.728 525 % 2025
2 Rudolstadt 24.560 490 % 2025
3 Saalfeld/Saale 28.474 490 % 2025
4 Rohrbach 176 485 % 2025
5 Lehesten 1.467 465 % 2025
6 Döschnitz 213 455 % 2025
7 Sitzendorf 684 435 % 2025
8 Leutenberg 1.894 428 % 2024
9 Gräfenthal 1.773 420 % 2024
10 Uhlstädt-Kirchhasel 5.246 415 % 2024
11 Allendorf 324 405 % 2024
12 Altenbeuthen 200 405 % 2024
13 Bechstedt 144 405 % 2024
14 Meura 363 405 % 2024
15 Schwarzatal 3.236 405 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Döschnitz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Döschnitz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Döschnitz bei 455 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Döschnitz hoch?

Mit 455 % liegt Döschnitz auf Platz 103 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Döschnitz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 455 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Döschnitz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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