Grundsteuer-Hebesatz Westerhorn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Westerhorn (Pinneberg) in Schleswig-Holstein.
Westerhorn
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01056051
So steht Westerhorn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 457 % liegt Westerhorn auf Platz 408 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Westerhorn liegt 36 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Pinneberg
Von den 49 Gemeinden im Kreis Pinneberg hat Westerhorn den 24.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 453 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 457 % gestiegen (+107 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Westerhorn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerhorn 457 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 36 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 274,20 € im Jahr bzw. 68,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 457 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 457 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerhorn.
Hebesatz-Entwicklung in Westerhorn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 390 % | +40 % |
| 2025 | 297 % | 457 % | +67 % |
| 2026 | 297 % | 457 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Pinneberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 17 | Prisdorf | 2.289 | 491 % | 2026 |
| 18 | Bokholt-Hanredder | 1.338 | 486 % | 2026 |
| 19 | Bönningstedt | 4.566 | 485 % | 2026 |
| 20 | Haselau | 1.127 | 480 % | 2026 |
| 21 | Hemdingen | 1.794 | 478 % | 2026 |
| 22 | Klein Nordende | 3.362 | 472 % | 2026 |
| 23 | Kölln-Reisiek | 3.400 | 471 % | 2026 |
| 24 | Westerhorn | 1.307 | 457 % | 2026 |
| 25 | Ellerbek | 4.402 | 450 % | 2026 |
| 26 | Holm | 3.291 | 445 % | 2026 |
| 27 | Raa-Besenbek | 582 | 444 % | 2026 |
| 28 | Quickborn | 22.662 | 442 % | 2026 |
| 29 | Klein Offenseth-Sparrieshoop | 3.053 | 440 % | 2026 |
| 30 | Borstel-Hohenraden | 2.441 | 437 % | 2026 |
| 31 | Bokel | 558 | 434 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (49 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Westerhorn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerhorn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerhorn bei 457 %, für die Grundsteuer A bei 297 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Westerhorn hoch?
Mit 457 % liegt Westerhorn auf Platz 408 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Westerhorn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 457 % gestiegen (+107 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerhorn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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