Westerhorn

SH
Schleswig-Holstein Pinneberg PLZ 25364 1.307 Einwohner
Grundsteuer A 297 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 457 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01056051

Grundsteuer für Westerhorn berechnen
Auf einen Blick

So steht Westerhorn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 457 % liegt Westerhorn auf Platz 408 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Westerhorn liegt 36 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Pinneberg

Von den 49 Gemeinden im Kreis Pinneberg hat Westerhorn den 24.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 453 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 457 % gestiegen (+107 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Westerhorn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerhorn 457 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 36 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 274,20 € im Jahr bzw. 68,55 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 457 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 457 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerhorn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Westerhorn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 390 % +40 %
2025 297 % 457 % +67 %
2026 297 % 457 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Pinneberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Pinneberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
17 Prisdorf 2.289 491 % 2026
18 Bokholt-Hanredder 1.338 486 % 2026
19 Bönningstedt 4.566 485 % 2026
20 Haselau 1.127 480 % 2026
21 Hemdingen 1.794 478 % 2026
22 Klein Nordende 3.362 472 % 2026
23 Kölln-Reisiek 3.400 471 % 2026
24 Westerhorn 1.307 457 % 2026
25 Ellerbek 4.402 450 % 2026
26 Holm 3.291 445 % 2026
27 Raa-Besenbek 582 444 % 2026
28 Quickborn 22.662 442 % 2026
29 Klein Offenseth-Sparrieshoop 3.053 440 % 2026
30 Borstel-Hohenraden 2.441 437 % 2026
31 Bokel 558 434 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (49 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Westerhorn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerhorn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerhorn bei 457 %, für die Grundsteuer A bei 297 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Westerhorn hoch?

Mit 457 % liegt Westerhorn auf Platz 408 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Westerhorn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 457 % gestiegen (+107 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerhorn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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