Westerholz

SH
Schleswig-Holstein Schleswig-Flensburg PLZ 24977 743 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 640 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +117 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059178

Grundsteuer für Westerholz berechnen
Auf einen Blick

So steht Westerholz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 640 % liegt Westerholz auf Platz 25 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Westerholz liegt 219 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schleswig-Flensburg

Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Westerholz den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 640 % gestiegen (+290 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 523 %).

Rechenbeispiel für Westerholz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerholz 640 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 219 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 384,00 € im Jahr bzw. 96,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 640 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 640 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerholz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Westerholz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 425 % +75 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2025 403 % 523 % +98 %
2026 480 % 640 % +117 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schleswig-Flensburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Glücksburg (Ostsee) 6.317 896 % 2026
2 Großsolt 1.768 690 % 2026
3 Husby 2.356 690 % 2026
4 Eggebek 2.433 663 % 2026
5 Dollerup 1.084 650 % 2026
6 Freienwill 1.619 650 % 2026
7 Westerholz 743 640 % 2026
8 Selk 799 628 % 2026
9 Langstedt 1.023 625 % 2026
10 Medelby 1.052 625 % 2026
11 Wees 2.399 620 % 2026
12 Dannewerk 1.117 605 % 2026
13 Groß Rheide 962 600 % 2026
14 Hürup 2.424 600 % 2026
15 Meggerdorf 676 600 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Westerholz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerholz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerholz bei 640 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Westerholz hoch?

Mit 640 % liegt Westerholz auf Platz 25 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Westerholz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 640 % gestiegen (+290 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 523 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerholz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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