Grundsteuer-Hebesatz Tensbüttel-Röst
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Tensbüttel-Röst (Dithmarschen) in Schleswig-Holstein.
Tensbüttel-Röst
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01051138
So steht Tensbüttel-Röst im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 442 % liegt Tensbüttel-Röst auf Platz 456 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Tensbüttel-Röst liegt 21 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Dithmarschen
Von den 116 Gemeinden im Kreis Dithmarschen hat Tensbüttel-Röst den 42.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 392 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 442 % gestiegen (+122 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).
Rechenbeispiel für Tensbüttel-Röst
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tensbüttel-Röst 442 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 21 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 265,20 € im Jahr bzw. 66,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 442 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 442 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tensbüttel-Röst.
Hebesatz-Entwicklung in Tensbüttel-Röst
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2025 | 253 % | 442 % | +122 % |
| 2026 | 253 % | 442 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dithmarschen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 35 | Wolmersdorf | 323 | 454 % | 2026 |
| 36 | Buchholz | 998 | 449 % | 2026 |
| 37 | Ostrohe | 876 | 449 % | 2026 |
| 38 | Elpersbüttel | 879 | 448 % | 2026 |
| 39 | Hochdonn | 1.076 | 448 % | 2026 |
| 40 | Krempel | 603 | 448 % | 2026 |
| 41 | Schalkholz | 565 | 445 % | 2026 |
| 42 | Tensbüttel-Röst | 647 | 442 % | 2026 |
| 43 | Kronprinzenkoog | 831 | 441 % | 2026 |
| 44 | Sankt Michaelisdonn | 3.473 | 440 % | 2026 |
| 45 | Nindorf | 1.155 | 439 % | 2026 |
| 46 | Schmedeswurth | 178 | 439 % | 2026 |
| 47 | Helse | 854 | 433 % | 2026 |
| 48 | Dingen | 645 | 430 % | 2026 |
| 49 | Busenwurth | 324 | 426 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (116 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Tensbüttel-Röst
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tensbüttel-Röst?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tensbüttel-Röst bei 442 %, für die Grundsteuer A bei 253 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Tensbüttel-Röst hoch?
Mit 442 % liegt Tensbüttel-Röst auf Platz 456 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Tensbüttel-Röst den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 442 % gestiegen (+122 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tensbüttel-Röst?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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