Tellingstedt

SH
Schleswig-Holstein Dithmarschen PLZ 25782 2.792 Einwohner
Grundsteuer A 270 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 480 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01051114

Grundsteuer für Tellingstedt berechnen
Auf einen Blick

So steht Tellingstedt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 480 % liegt Tellingstedt auf Platz 340 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Tellingstedt liegt 59 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Dithmarschen

Von den 116 Gemeinden im Kreis Dithmarschen hat Tellingstedt den 27.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 392 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 295 % auf 480 % gestiegen (+185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 295 %).

Rechenbeispiel für Tellingstedt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tellingstedt 480 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 59 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,00 € im Jahr bzw. 72,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 480 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 480 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tellingstedt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Tellingstedt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 295 % 295 % –
2023 (vor der Reform) 295 % 295 % 0 %
2024 (vor der Reform) 295 % 295 % 0 %
2025 270 % 480 % +185 %
2026 270 % 480 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dithmarschen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dithmarschen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
21 Lehe 1.084 501 % 2026
22 Wöhrden 1.200 498 % 2026
23 Burg (Dithmarschen) 4.079 497 % 2026
24 Weddingstedt 2.334 497 % 2026
25 Gudendorf 421 493 % 2026
26 Arkebek 220 488 % 2026
27 Osterrade 406 480 % 2026
28 Tellingstedt 2.792 480 % 2026
29 Schafstedt 1.275 478 % 2026
30 Bargenstedt 947 476 % 2026
31 Wennbüttel 93 474 % 2026
32 Lunden 1.761 470 % 2026
33 Kuden 658 460 % 2026
34 Neufelderkoog 103 456 % 2026
35 Wolmersdorf 323 454 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (116 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Tellingstedt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tellingstedt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tellingstedt bei 480 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Tellingstedt hoch?

Mit 480 % liegt Tellingstedt auf Platz 340 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Tellingstedt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 295 % auf 480 % gestiegen (+185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 295 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tellingstedt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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