Steinhorst

SH
Schleswig-Holstein Herzogtum Lauenburg PLZ 23847 565 Einwohner
Grundsteuer A 363 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 314 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053122

Grundsteuer für Steinhorst berechnen
Auf einen Blick

So steht Steinhorst im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 314 % liegt Steinhorst auf Platz 957 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 13 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Steinhorst liegt 107 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Steinhorst den 99.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 314 % gesunken (-16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).

Rechenbeispiel für Steinhorst

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinhorst 314 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 107 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 188,40 € im Jahr bzw. 47,10 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 314 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 314 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinhorst.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Steinhorst

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2025 363 % 314 % -16 %
2026 363 % 314 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herzogtum Lauenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
93 Güster 1.269 322 % 2026
94 Wangelau 223 321 % 2026
95 Langenlehsten 186 320 % 2026
96 Albsfelde 76 317 % 2026
97 Kollow 599 317 % 2026
98 Horst 269 315 % 2026
99 Lankau 456 314 % 2026
100 Steinhorst 565 314 % 2026
101 Krukow 163 312 % 2026
102 Groß Pampau 189 310 % 2026
103 Kühsen 358 309 % 2026
104 Groß Schenkenberg 552 306 % 2026
105 Mühlenrade 215 306 % 2026
106 Seedorf 583 300 % 2026
107 Kasseburg 593 297 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Steinhorst

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinhorst?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinhorst bei 314 %, für die Grundsteuer A bei 363 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Steinhorst hoch?

Mit 314 % liegt Steinhorst auf Platz 957 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 13 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Steinhorst den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 314 % gesunken (-16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinhorst?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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