Grundsteuer-Hebesatz Steinbergkirche
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinbergkirche (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Steinbergkirche
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059186
So steht Steinbergkirche im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 480 % liegt Steinbergkirche auf Platz 340 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Steinbergkirche liegt 59 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Steinbergkirche den 69.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 480 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 447 %).
Rechenbeispiel für Steinbergkirche
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinbergkirche 480 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 59 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,00 € im Jahr bzw. 72,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 480 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 480 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinbergkirche.
Hebesatz-Entwicklung in Steinbergkirche
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 431 % | 447 % | +87 % |
| 2026 | 440 % | 480 % | +33 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 62 | Süderhackstedt | 359 | 500 % | 2026 |
| 63 | Taarstedt | 928 | 500 % | 2026 |
| 64 | Twedt | 475 | 500 % | 2026 |
| 65 | Wanderup | 2.711 | 500 % | 2026 |
| 66 | Busdorf | 1.984 | 497 % | 2026 |
| 67 | Dörpstedt | 589 | 497 % | 2026 |
| 68 | Harrislee | 11.825 | 489 % | 2026 |
| 69 | Steinbergkirche | 2.967 | 480 % | 2026 |
| 70 | Tarp | 5.910 | 480 % | 2026 |
| 71 | Wohlde | 518 | 480 % | 2026 |
| 72 | Borgwedel | 712 | 479 % | 2026 |
| 73 | Bergenhusen | 728 | 472 % | 2026 |
| 74 | Sörup | 4.092 | 470 % | 2026 |
| 75 | Klappholz | 494 | 464 % | 2026 |
| 76 | Alt Bennebek | 347 | 460 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinbergkirche
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinbergkirche?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinbergkirche bei 480 %, für die Grundsteuer A bei 440 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Steinbergkirche hoch?
Mit 480 % liegt Steinbergkirche auf Platz 340 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinbergkirche den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 480 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 447 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinbergkirche?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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