Grundsteuer-Hebesatz Stedesand
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Stedesand (Nordfriesland) in Schleswig-Holstein.
Stedesand
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01054126
So steht Stedesand im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 553 % liegt Stedesand auf Platz 117 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Stedesand liegt 132 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Nordfriesland
Von den 133 Gemeinden im Kreis Nordfriesland hat Stedesand den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 428 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 553 % gestiegen (+213 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Stedesand
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stedesand 553 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 132 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 331,80 € im Jahr bzw. 82,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 553 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 553 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stedesand.
Hebesatz-Entwicklung in Stedesand
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | +85 % |
| 2025 | 320 % | 553 % | +128 % |
| 2026 | 320 % | 553 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordfriesland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Süderhöft | 22 | 566 % | 2026 |
| 14 | Bramstedtlund | 225 | 561 % | 2026 |
| 15 | Hattstedt | 2.646 | 560 % | 2026 |
| 16 | Rantrum | 1.971 | 560 % | 2026 |
| 17 | Oldersbek | 773 | 557 % | 2026 |
| 18 | Tinningstedt | 229 | 557 % | 2026 |
| 19 | Wobbenbüll | 478 | 557 % | 2026 |
| 20 | Stedesand | 870 | 553 % | 2026 |
| 21 | Friedrichstadt | 2.527 | 551 % | 2026 |
| 22 | Drelsdorf | 1.280 | 550 % | 2026 |
| 23 | Hallig Hooge | 93 | 550 % | 2026 |
| 24 | Achtrup | 1.532 | 549 % | 2026 |
| 25 | Joldelund | 820 | 545 % | 2026 |
| 26 | Goldelund | 427 | 544 % | 2026 |
| 27 | Kotzenbüll | 175 | 544 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (133 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Stedesand
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stedesand?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stedesand bei 553 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Stedesand hoch?
Mit 553 % liegt Stedesand auf Platz 117 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Stedesand den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 553 % gestiegen (+213 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stedesand?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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