Schülldorf

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 24790 791 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 370 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058146

Grundsteuer für Schülldorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Schülldorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 370 % liegt Schülldorf auf Platz 745 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 31 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Schülldorf liegt 51 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Schülldorf den 89.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 370 % gestiegen (+5 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 365 %).

Rechenbeispiel für Schülldorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schülldorf 370 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 51 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 222,00 € im Jahr bzw. 55,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 370 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 370 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schülldorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schülldorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 365 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 370 % +5 %
2025 340 % 370 % 0 %
2026 340 % 370 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
85 Goosefeld 718 378 % 2026
86 Thaden 237 378 % 2026
87 Christiansholm 239 375 % 2026
88 Osterstedt 653 374 % 2026
89 Brammer 339 370 % 2026
90 Gnutz 1.219 370 % 2026
91 Jevenstedt 3.285 370 % 2026
92 Schülldorf 791 370 % 2026
93 Loop 192 368 % 2026
94 Damp 1.542 367 % 2026
95 Waabs 1.444 366 % 2026
96 Güby 652 363 % 2026
97 Königshügel 165 363 % 2026
98 Tackesdorf 74 362 % 2026
99 Bissee 160 360 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schülldorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schülldorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schülldorf bei 370 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Schülldorf hoch?

Mit 370 % liegt Schülldorf auf Platz 745 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 31 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schülldorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 370 % gestiegen (+5 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schülldorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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