Osterstedt

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 25590 653 Einwohner
Grundsteuer A 253 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 374 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058125

Grundsteuer für Osterstedt berechnen
Auf einen Blick

So steht Osterstedt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 374 % liegt Osterstedt auf Platz 738 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Osterstedt liegt 47 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Osterstedt den 88.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 270 % auf 374 % gestiegen (+104 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Osterstedt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Osterstedt 374 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 47 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 224,40 € im Jahr bzw. 56,10 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 374 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 374 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Osterstedt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Osterstedt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 270 % 270 % –
2023 (vor der Reform) 270 % 270 % 0 %
2024 (vor der Reform) 304 % 370 % +100 %
2025 253 % 374 % +4 %
2026 253 % 374 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
81 Lohe-Föhrden 425 390 % 2026
82 Krummwisch 722 387 % 2026
83 Wasbek 2.502 383 % 2026
84 Felde 2.079 382 % 2026
85 Goosefeld 718 378 % 2026
86 Thaden 237 378 % 2026
87 Christiansholm 239 375 % 2026
88 Osterstedt 653 374 % 2026
89 Brammer 339 370 % 2026
90 Gnutz 1.219 370 % 2026
91 Jevenstedt 3.285 370 % 2026
92 Schülldorf 791 370 % 2026
93 Loop 192 368 % 2026
94 Damp 1.542 367 % 2026
95 Waabs 1.444 366 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Osterstedt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Osterstedt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Osterstedt bei 374 %, für die Grundsteuer A bei 253 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Osterstedt hoch?

Mit 374 % liegt Osterstedt auf Platz 738 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Osterstedt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 270 % auf 374 % gestiegen (+104 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Osterstedt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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