Grundsteuer-Hebesatz Roseburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Roseburg (Herzogtum Lauenburg) in Schleswig-Holstein.
Roseburg
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053104
So steht Roseburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 250 % liegt Roseburg auf Platz 1051 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Roseburg liegt 171 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Herzogtum Lauenburg
Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Roseburg den 128.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 260 % auf 250 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 260 %).
Rechenbeispiel für Roseburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Roseburg 250 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 171 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 150,00 € im Jahr bzw. 37,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 250 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 250 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Roseburg.
Hebesatz-Entwicklung in Roseburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 260 % | 260 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 260 % | 260 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 260 % | 260 % | 0 % |
| 2025 | 290 % | 250 % | -10 % |
| 2026 | 290 % | 250 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 118 | Panten | 660 | 290 % | 2026 |
| 119 | Havekost | 200 | 288 % | 2026 |
| 120 | Fuhlenhagen | 376 | 286 % | 2026 |
| 121 | Sahms | 469 | 285 % | 2026 |
| 122 | Grabau | 350 | 282 % | 2026 |
| 123 | Ritzerau | 303 | 282 % | 2026 |
| 124 | Linau | 1.218 | 280 % | 2026 |
| 125 | Giesensdorf | 166 | 273 % | 2026 |
| 126 | Mechow | 143 | 267 % | 2026 |
| 127 | Basthorst | 438 | 255 % | 2026 |
| 128 | Roseburg | 548 | 250 % | 2026 |
| 129 | Basedow | 602 | 240 % | 2026 |
| 130 | Hamfelde | 527 | 236 % | 2026 |
| 131 | Schürensöhlen | 169 | 225 % | 2026 |
| 132 | Römnitz | 58 | 224 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Roseburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Roseburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Roseburg bei 250 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Roseburg hoch?
Mit 250 % liegt Roseburg auf Platz 1051 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Roseburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 260 % auf 250 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 260 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Roseburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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