Roseburg

SH
Schleswig-Holstein Herzogtum Lauenburg PLZ 21514 548 Einwohner
Grundsteuer A 290 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 250 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053104

Grundsteuer für Roseburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Roseburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 250 % liegt Roseburg auf Platz 1051 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Roseburg liegt 171 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Roseburg den 128.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 260 % auf 250 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 260 %).

Rechenbeispiel für Roseburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Roseburg 250 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 171 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 150,00 € im Jahr bzw. 37,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 250 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 250 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Roseburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Roseburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 260 % 260 % –
2023 (vor der Reform) 260 % 260 % 0 %
2024 (vor der Reform) 260 % 260 % 0 %
2025 290 % 250 % -10 %
2026 290 % 250 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herzogtum Lauenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
118 Panten 660 290 % 2026
119 Havekost 200 288 % 2026
120 Fuhlenhagen 376 286 % 2026
121 Sahms 469 285 % 2026
122 Grabau 350 282 % 2026
123 Ritzerau 303 282 % 2026
124 Linau 1.218 280 % 2026
125 Giesensdorf 166 273 % 2026
126 Mechow 143 267 % 2026
127 Basthorst 438 255 % 2026
128 Roseburg 548 250 % 2026
129 Basedow 602 240 % 2026
130 Hamfelde 527 236 % 2026
131 Schürensöhlen 169 225 % 2026
132 Römnitz 58 224 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Roseburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Roseburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Roseburg bei 250 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Roseburg hoch?

Mit 250 % liegt Roseburg auf Platz 1051 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Roseburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 260 % auf 250 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 260 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Roseburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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