Grundsteuer-Hebesatz Rehm-Flehde-Bargen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rehm-Flehde-Bargen (Dithmarschen) in Schleswig-Holstein.
Rehm-Flehde-Bargen
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01051092
So steht Rehm-Flehde-Bargen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 383 % liegt Rehm-Flehde-Bargen auf Platz 699 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Rehm-Flehde-Bargen liegt 38 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Dithmarschen
Von den 116 Gemeinden im Kreis Dithmarschen hat Rehm-Flehde-Bargen den 68.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 392 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 290 % auf 383 % gestiegen (+93 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 290 %).
Rechenbeispiel für Rehm-Flehde-Bargen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rehm-Flehde-Bargen 383 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 229,80 € im Jahr bzw. 57,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 383 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 383 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rehm-Flehde-Bargen.
Hebesatz-Entwicklung in Rehm-Flehde-Bargen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 290 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 290 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 290 % | 0 % |
| 2025 | 222 % | 383 % | +93 % |
| 2026 | 222 % | 383 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dithmarschen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 61 | Süderhastedt | 795 | 402 % | 2026 |
| 62 | Wrohm | 747 | 400 % | 2026 |
| 63 | Dörpling | 632 | 396 % | 2026 |
| 64 | Büsumer Deichhausen | 365 | 390 % | 2026 |
| 65 | Diekhusen-Fahrstedt | 651 | 390 % | 2026 |
| 66 | Hemmingstedt | 2.835 | 390 % | 2026 |
| 67 | Hövede | 51 | 390 % | 2026 |
| 68 | Rehm-Flehde-Bargen | 544 | 383 % | 2026 |
| 69 | Lieth | 384 | 380 % | 2026 |
| 70 | Hemme | 520 | 379 % | 2026 |
| 71 | Trennewurth | 239 | 377 % | 2026 |
| 72 | Westerdeichstrich | 770 | 375 % | 2026 |
| 73 | Volsemenhusen | 322 | 374 % | 2026 |
| 74 | Süderheistedt | 542 | 370 % | 2026 |
| 75 | Wallen | 28 | 370 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (116 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rehm-Flehde-Bargen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rehm-Flehde-Bargen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rehm-Flehde-Bargen bei 383 %, für die Grundsteuer A bei 222 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Rehm-Flehde-Bargen hoch?
Mit 383 % liegt Rehm-Flehde-Bargen auf Platz 699 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rehm-Flehde-Bargen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 290 % auf 383 % gestiegen (+93 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 290 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rehm-Flehde-Bargen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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