Rade

SH
Schleswig-Holstein Steinburg PLZ 25579 101 Einwohner
Grundsteuer A 316 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 498 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01061089

Grundsteuer für Rade berechnen
Auf einen Blick

So steht Rade im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 498 % liegt Rade auf Platz 303 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 72 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Rade liegt 77 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Steinburg

Von den 111 Gemeinden im Kreis Steinburg hat Rade den 56.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 481 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 498 % gestiegen (+73 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Rade

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rade 498 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 77 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 298,80 € im Jahr bzw. 74,70 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 498 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 498 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rade.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rade

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2025 316 % 498 % +73 %
2026 316 % 498 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Steinburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
49 Bahrenfleth 562 504 % 2026
50 Puls 546 504 % 2026
51 Beidenfleth 822 500 % 2026
52 Kollmoor 29 500 % 2026
53 Schlotfeld 215 500 % 2026
54 Wewelsfleth 1.337 500 % 2026
55 Wittenbergen 184 500 % 2026
56 Rade 101 498 % 2026
57 Besdorf 223 496 % 2026
58 Grevenkop 328 490 % 2026
59 Looft 376 487 % 2026
60 Ottenbüttel 682 485 % 2026
61 Bokhorst 135 484 % 2026
62 Glückstadt 11.100 482 % 2026
63 Wacken 2.085 476 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (111 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rade

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rade?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rade bei 498 %, für die Grundsteuer A bei 316 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Rade hoch?

Mit 498 % liegt Rade auf Platz 303 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 72 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rade den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 498 % gestiegen (+73 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rade?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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