Grundsteuer-Hebesatz Henstedt-Ulzburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Henstedt-Ulzburg (Segeberg) in Schleswig-Holstein.
Henstedt-Ulzburg
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01060039
So steht Henstedt-Ulzburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 350 % liegt Henstedt-Ulzburg auf Platz 818 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Henstedt-Ulzburg liegt 71 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Segeberg
Von den 95 Gemeinden im Kreis Segeberg hat Henstedt-Ulzburg den 62.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 384 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 311 % auf 350 % gestiegen (+39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 308 %).
Rechenbeispiel für Henstedt-Ulzburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Henstedt-Ulzburg 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 71 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Henstedt-Ulzburg.
Hebesatz-Entwicklung in Henstedt-Ulzburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 311 % | 311 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 311 % | 311 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 311 % | 311 % | 0 % |
| 2025 | 339 % | 308 % | -3 % |
| 2026 | 339 % | 350 % | +42 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Segeberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 56 | Seedorf | 2.193 | 370 % | 2026 |
| 57 | Rickling | 3.078 | 368 % | 2026 |
| 58 | Strukdorf | 242 | 360 % | 2026 |
| 59 | Kaltenkirchen | 23.585 | 359 % | 2026 |
| 60 | Högersdorf | 389 | 355 % | 2026 |
| 61 | Schieren | 253 | 354 % | 2026 |
| 62 | Hasenkrug | 387 | 350 % | 2026 |
| 63 | Henstedt-Ulzburg | 28.345 | 350 % | 2026 |
| 64 | Neuengörs | 761 | 350 % | 2026 |
| 65 | Groß Niendorf | 643 | 345 % | 2026 |
| 66 | Schmalfeld | 1.969 | 340 % | 2026 |
| 67 | Fahrenkrug | 1.751 | 331 % | 2026 |
| 68 | Mözen | 449 | 331 % | 2026 |
| 69 | Wakendorf II | 1.351 | 331 % | 2026 |
| 70 | Armstedt | 391 | 330 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (95 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Henstedt-Ulzburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Henstedt-Ulzburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Henstedt-Ulzburg bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 339 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Henstedt-Ulzburg hoch?
Mit 350 % liegt Henstedt-Ulzburg auf Platz 818 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Henstedt-Ulzburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 311 % auf 350 % gestiegen (+39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 308 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Henstedt-Ulzburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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