Breiholz

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 24797 1.312 Einwohner
Grundsteuer A 245 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 357 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058029

Grundsteuer für Breiholz berechnen
Auf einen Blick

So steht Breiholz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 357 % liegt Breiholz auf Platz 804 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Breiholz liegt 64 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Breiholz den 103.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 357 % gestiegen (+27 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).

Rechenbeispiel für Breiholz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Breiholz 357 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 64 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 214,20 € im Jahr bzw. 53,55 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 357 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 357 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Breiholz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Breiholz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2025 245 % 357 % +27 %
2026 245 % 357 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
96 Güby 652 363 % 2026
97 Königshügel 165 363 % 2026
98 Tackesdorf 74 362 % 2026
99 Bissee 160 360 % 2026
100 Oldenhütten 164 360 % 2026
101 Timmaspe 1.126 360 % 2026
102 Ehndorf 600 359 % 2026
103 Breiholz 1.312 357 % 2026
104 Sophienhamm 305 357 % 2026
105 Beringstedt 716 356 % 2026
106 Brekendorf 1.015 354 % 2026
107 Windeby 981 353 % 2026
108 Bargstall 165 350 % 2026
109 Bokel 595 350 % 2026
110 Bovenau 1.097 350 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Breiholz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Breiholz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Breiholz bei 357 %, für die Grundsteuer A bei 245 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Breiholz hoch?

Mit 357 % liegt Breiholz auf Platz 804 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Breiholz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 357 % gestiegen (+27 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Breiholz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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