Grundsteuer-Hebesatz Oschatz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oschatz (Nordsachsen) in Sachsen.
Oschatz
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14730230
So steht Oschatz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 417 % liegt Oschatz auf Platz 177 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Oschatz liegt 12 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Nordsachsen
Von den 30 Gemeinden im Kreis Nordsachsen hat Oschatz den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 388 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 417 % gesunken (-13 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Oschatz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oschatz 417 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 250,20 € im Jahr bzw. 62,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 417 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 417 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oschatz.
Hebesatz-Entwicklung in Oschatz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | 291 % | 417 % | -13 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordsachsen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Düben | 7.717 | 450 % | 2024 |
| 2 | Dommitzsch | 2.206 | 450 % | 2025 |
| 3 | Belgern-Schildau | 7.371 | 435 % | 2025 |
| 4 | Laußig | 3.521 | 435 % | 2025 |
| 5 | Mügeln | 5.474 | 427 % | 2024 |
| 6 | Dahlen | 4.051 | 420 % | 2024 |
| 7 | Liebschützberg | 2.807 | 420 % | 2024 |
| 8 | Oschatz | 14.136 | 417 % | 2025 |
| 9 | Eilenburg | 16.507 | 416 % | 2025 |
| 10 | Elsnig | 1.313 | 415 % | 2024 |
| 11 | Rackwitz | 5.474 | 415 % | 2025 |
| 12 | Beilrode | 4.153 | 400 % | 2025 |
| 13 | Löbnitz | 2.047 | 400 % | 2024 |
| 14 | Mockrehna | 4.847 | 400 % | 2024 |
| 15 | Naundorf | 2.148 | 400 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Oschatz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oschatz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oschatz bei 417 %, für die Grundsteuer A bei 291 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oschatz hoch?
Mit 417 % liegt Oschatz auf Platz 177 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oschatz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 417 % gesunken (-13 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oschatz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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