Schnaudertal

ST
Sachsen-Anhalt Burgenlandkreis PLZ 06712 863 Einwohner
Grundsteuer A 455 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 482 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +82 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15084442

Grundsteuer für Schnaudertal berechnen
Auf einen Blick

So steht Schnaudertal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 482 % liegt Schnaudertal auf Platz 32 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Schnaudertal liegt 60 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Burgenlandkreis

Von den 33 Gemeinden im Kreis Burgenlandkreis hat Schnaudertal den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 396 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 482 % gestiegen (+82 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Schnaudertal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schnaudertal 482 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 60 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 289,20 € im Jahr bzw. 72,30 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 482 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 482 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schnaudertal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schnaudertal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 336 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 336 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 336 % 400 % 0 %
2025 455 % 482 % +82 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Burgenlandkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Burgenlandkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Elsteraue 7.676 595 % 2025
2 Schnaudertal 863 482 % 2025
3 Laucha an der Unstrut 2.624 450 % 2025
4 Naumburg (Saale) 31.617 450 % 2024
5 Teuchern 7.645 430 % 2025
6 Bad Bibra 2.498 402 % 2024
7 Karsdorf 1.335 402 % 2024
8 Molauer Land 939 402 % 2024
9 Droyßig 1.830 400 % 2024
10 Freyburg (Unstrut) 4.399 400 % 2024
11 Gutenborn 1.707 400 % 2024
12 Osterfeld 2.336 400 % 2024
13 Schönburg 953 400 % 2024
14 Stößen 865 400 % 2024
15 Wetterzeube 1.608 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schnaudertal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schnaudertal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schnaudertal bei 482 %, für die Grundsteuer A bei 455 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schnaudertal hoch?

Mit 482 % liegt Schnaudertal auf Platz 32 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schnaudertal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 482 % gestiegen (+82 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schnaudertal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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