Grundsteuer-Hebesatz Arendsee (Altmark)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Arendsee (Altmark) (Altmarkkreis Salzwedel) in Sachsen-Anhalt.
Arendsee (Altmark)
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15081030
So steht Arendsee (Altmark) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 649 % liegt Arendsee (Altmark) auf Platz 3 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Arendsee (Altmark) liegt 227 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Altmarkkreis Salzwedel
Von den 13 Gemeinden im Kreis Altmarkkreis Salzwedel hat Arendsee (Altmark) den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 463 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 411 % auf 649 % gestiegen (+238 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 411 %).
Rechenbeispiel für Arendsee (Altmark)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Arendsee (Altmark) 649 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 227 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 389,40 € im Jahr bzw. 97,35 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 649 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 649 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Arendsee (Altmark).
Hebesatz-Entwicklung in Arendsee (Altmark)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 363 % | 411 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 363 % | 411 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 363 % | 411 % | 0 % |
| 2025 | 335 % | 649 % | +238 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altmarkkreis Salzwedel
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Jübar | 1.505 | 880 % | 2025 |
| 2 | Arendsee (Altmark) | 6.188 | 649 % | 2025 |
| 3 | Beetzendorf | 2.870 | 620 % | 2025 |
| 4 | Diesdorf, Flecken | 2.078 | 555 % | 2025 |
| 5 | Klötze | 9.609 | 520 % | 2025 |
| 6 | Rohrberg | 958 | 390 % | 2025 |
| 7 | Dähre | 1.302 | 380 % | 2025 |
| 8 | Gardelegen | 21.661 | 380 % | 2024 |
| 9 | Salzwedel | 22.924 | 370 % | 2024 |
| 10 | Kalbe (Milde) | 6.922 | 350 % | 2024 |
| 11 | Wallstawe | 812 | 320 % | 2024 |
| 12 | Apenburg-Winterfeld, Flecken | 1.629 | 300 % | 2024 |
| 13 | Kuhfelde | 1.002 | 300 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Arendsee (Altmark)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Arendsee (Altmark)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Arendsee (Altmark) bei 649 %, für die Grundsteuer A bei 335 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Arendsee (Altmark) hoch?
Mit 649 % liegt Arendsee (Altmark) auf Platz 3 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Arendsee (Altmark) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 411 % auf 649 % gestiegen (+238 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 411 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Arendsee (Altmark)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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