Arendsee (Altmark)

ST
Sachsen-Anhalt Altmarkkreis Salzwedel PLZ 39619 6.188 Einwohner
Grundsteuer A 335 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 649 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +238 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15081030

Grundsteuer für Arendsee (Altmark) berechnen
Auf einen Blick

So steht Arendsee (Altmark) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 649 % liegt Arendsee (Altmark) auf Platz 3 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Arendsee (Altmark) liegt 227 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Altmarkkreis Salzwedel

Von den 13 Gemeinden im Kreis Altmarkkreis Salzwedel hat Arendsee (Altmark) den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 463 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 411 % auf 649 % gestiegen (+238 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 411 %).

Rechenbeispiel für Arendsee (Altmark)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Arendsee (Altmark) 649 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 227 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 389,40 € im Jahr bzw. 97,35 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 649 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 649 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Arendsee (Altmark).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Arendsee (Altmark)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 363 % 411 % –
2023 (vor der Reform) 363 % 411 % 0 %
2024 (vor der Reform) 363 % 411 % 0 %
2025 335 % 649 % +238 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Altmarkkreis Salzwedel

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altmarkkreis Salzwedel

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Jübar 1.505 880 % 2025
2 Arendsee (Altmark) 6.188 649 % 2025
3 Beetzendorf 2.870 620 % 2025
4 Diesdorf, Flecken 2.078 555 % 2025
5 Klötze 9.609 520 % 2025
6 Rohrberg 958 390 % 2025
7 Dähre 1.302 380 % 2025
8 Gardelegen 21.661 380 % 2024
9 Salzwedel 22.924 370 % 2024
10 Kalbe (Milde) 6.922 350 % 2024
11 Wallstawe 812 320 % 2024
12 Apenburg-Winterfeld, Flecken 1.629 300 % 2024
13 Kuhfelde 1.002 300 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Arendsee (Altmark)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Arendsee (Altmark)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Arendsee (Altmark) bei 649 %, für die Grundsteuer A bei 335 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Arendsee (Altmark) hoch?

Mit 649 % liegt Arendsee (Altmark) auf Platz 3 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Arendsee (Altmark) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 411 % auf 649 % gestiegen (+238 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 411 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Arendsee (Altmark)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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