St. Ingbert

SL
Saarland Saarpfalz-Kreis PLZ 66386 35.209 Einwohner
Grundsteuer A 260 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 675 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Saarland: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,34 ‰  |  Nichtwohnen: 0,64 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 10045117

Grundsteuer für St. Ingbert berechnen
Auf einen Blick

So steht St. Ingbert im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 675 % liegt St. Ingbert auf Platz 1 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Saarland liegt bei 429 %, St. Ingbert liegt 246 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Saarpfalz-Kreis

Von den 7 Gemeinden im Kreis Saarpfalz-Kreis hat St. Ingbert den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 541 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in St. Ingbert unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für St. Ingbert

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in St. Ingbert 675 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 429 €, also 246 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 405,00 € im Jahr bzw. 101,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 675 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,34 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 675 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in St. Ingbert.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in St. Ingbert

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 260 % 675 % –
2023 (vor der Reform) 260 % 675 % 0 %
2024 (vor der Reform) 260 % 675 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Saarpfalz-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saarpfalz-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 St. Ingbert 35.209 675 % 2024
2 Gersheim 6.191 635 % 2025
3 Homburg, Kreisstadt 43.412 560 % 2024
4 Blieskastel 19.935 495 % 2025
5 Mandelbachtal 10.719 480 % 2025
6 Kirkel 10.104 475 % 2025
7 Bexbach 17.730 470 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in St. Ingbert

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in St. Ingbert?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in St. Ingbert bei 675 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in St. Ingbert hoch?

Mit 675 % liegt St. Ingbert auf Platz 1 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat St. Ingbert den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in St. Ingbert unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in St. Ingbert?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Saarland gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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