Grundsteuer-Hebesatz St. Ingbert
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für St. Ingbert (Saarpfalz-Kreis) in Saarland.
St. Ingbert
SLBerechnungsmodell in Saarland: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,34 ‰ | Nichtwohnen: 0,64 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 10045117
So steht St. Ingbert im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 675 % liegt St. Ingbert auf Platz 1 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Saarland liegt bei 429 %, St. Ingbert liegt 246 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Saarpfalz-Kreis
Von den 7 Gemeinden im Kreis Saarpfalz-Kreis hat St. Ingbert den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 541 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in St. Ingbert unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für St. Ingbert
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in St. Ingbert 675 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 429 €, also 246 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 405,00 € im Jahr bzw. 101,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 675 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,34 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 675 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in St. Ingbert.
Hebesatz-Entwicklung in St. Ingbert
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 260 % | 675 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 260 % | 675 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 260 % | 675 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saarpfalz-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | St. Ingbert | 35.209 | 675 % | 2024 |
| 2 | Gersheim | 6.191 | 635 % | 2025 |
| 3 | Homburg, Kreisstadt | 43.412 | 560 % | 2024 |
| 4 | Blieskastel | 19.935 | 495 % | 2025 |
| 5 | Mandelbachtal | 10.719 | 480 % | 2025 |
| 6 | Kirkel | 10.104 | 475 % | 2025 |
| 7 | Bexbach | 17.730 | 470 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).
Grundsteuer in St. Ingbert
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in St. Ingbert?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in St. Ingbert bei 675 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in St. Ingbert hoch?
Mit 675 % liegt St. Ingbert auf Platz 1 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat St. Ingbert den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in St. Ingbert unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in St. Ingbert?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Saarland gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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