Friedrichsthal

SL
Saarland Regionalverband Saarbrücken PLZ 66299 10.090 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 460 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Saarland: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,34 ‰  |  Nichtwohnen: 0,64 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 10041511

Grundsteuer für Friedrichsthal berechnen
Auf einen Blick

So steht Friedrichsthal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 460 % liegt Friedrichsthal auf Platz 15 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Saarland liegt bei 429 %, Friedrichsthal liegt 31 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Regionalverband Saarbrücken

Von den 10 Gemeinden im Kreis Regionalverband Saarbrücken hat Friedrichsthal den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 451 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Friedrichsthal unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Friedrichsthal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Friedrichsthal 460 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 429 €, also 31 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 276,00 € im Jahr bzw. 69,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 460 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,34 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 460 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Friedrichsthal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Friedrichsthal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 460 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 460 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 460 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Regionalverband Saarbrücken

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Regionalverband Saarbrücken

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Saarbrücken 182.859 611 % 2025
2 Völklingen 40.565 605 % 2024
3 Sulzbach 16.191 482 % 2025
4 Großrosseln 7.844 470 % 2024
5 Friedrichsthal 10.090 460 % 2024
6 Püttlingen 18.314 400 % 2025
7 Quierschied 12.757 385 % 2025
8 Riegelsberg 14.255 370 % 2025
9 Kleinblittersdorf 10.734 365 % 2025
10 Heusweiler 18.385 360 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Friedrichsthal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedrichsthal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Friedrichsthal bei 460 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Friedrichsthal hoch?

Mit 460 % liegt Friedrichsthal auf Platz 15 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Friedrichsthal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Friedrichsthal unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedrichsthal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Saarland gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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