Grundsteuer-Hebesatz Friedrichsthal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Friedrichsthal (Regionalverband Saarbrücken) in Saarland.
Friedrichsthal
SLBerechnungsmodell in Saarland: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,34 ‰ | Nichtwohnen: 0,64 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 10041511
So steht Friedrichsthal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 460 % liegt Friedrichsthal auf Platz 15 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Saarland liegt bei 429 %, Friedrichsthal liegt 31 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Regionalverband Saarbrücken
Von den 10 Gemeinden im Kreis Regionalverband Saarbrücken hat Friedrichsthal den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 451 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Friedrichsthal unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Friedrichsthal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Friedrichsthal 460 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 429 €, also 31 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 276,00 € im Jahr bzw. 69,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 460 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,34 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 460 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Friedrichsthal.
Hebesatz-Entwicklung in Friedrichsthal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 460 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 460 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 460 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Regionalverband Saarbrücken
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Saarbrücken | 182.859 | 611 % | 2025 |
| 2 | Völklingen | 40.565 | 605 % | 2024 |
| 3 | Sulzbach | 16.191 | 482 % | 2025 |
| 4 | Großrosseln | 7.844 | 470 % | 2024 |
| 5 | Friedrichsthal | 10.090 | 460 % | 2024 |
| 6 | Püttlingen | 18.314 | 400 % | 2025 |
| 7 | Quierschied | 12.757 | 385 % | 2025 |
| 8 | Riegelsberg | 14.255 | 370 % | 2025 |
| 9 | Kleinblittersdorf | 10.734 | 365 % | 2025 |
| 10 | Heusweiler | 18.385 | 360 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Friedrichsthal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedrichsthal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Friedrichsthal bei 460 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Friedrichsthal hoch?
Mit 460 % liegt Friedrichsthal auf Platz 15 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Friedrichsthal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Friedrichsthal unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedrichsthal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Saarland gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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