Grundsteuer-Hebesatz Standenbühl
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Standenbühl (Donnersbergkreis) in Rheinland-Pfalz.
Standenbühl
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07333074
So steht Standenbühl im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 530 % liegt Standenbühl auf Platz 424 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Standenbühl liegt 44 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Donnersbergkreis
Von den 81 Gemeinden im Kreis Donnersbergkreis hat Standenbühl den 43.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 559 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 406 % auf 530 % gestiegen (+124 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Standenbühl
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Standenbühl 530 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 44 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 318,00 € im Jahr bzw. 79,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 530 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 530 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Standenbühl.
Hebesatz-Entwicklung in Standenbühl
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 366 % | 406 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 366 % | 450 % | +44 % |
| 2024 (vor der Reform) | 366 % | 530 % | +80 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Donnersbergkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 36 | Schweisweiler | 330 | 575 % | 2025 |
| 37 | Bayerfeld-Steckweiler | 393 | 570 % | 2025 |
| 38 | Gaugrehweiler | 506 | 550 % | 2025 |
| 39 | Rathskirchen | 172 | 550 % | 2025 |
| 40 | Steinbach am Donnersberg | 675 | 550 % | 2025 |
| 41 | Reichsthal | 97 | 548 % | 2025 |
| 42 | Wartenberg-Rohrbach | 447 | 545 % | 2025 |
| 43 | Standenbühl | 187 | 530 % | 2024 |
| 44 | Münchweiler an der Alsenz | 1.192 | 520 % | 2025 |
| 45 | Kriegsfeld | 972 | 510 % | 2025 |
| 46 | Gerbach | 479 | 506 % | 2024 |
| 47 | Rüssingen | 530 | 503 % | 2025 |
| 48 | Biedesheim | 623 | 500 % | 2024 |
| 49 | Bischheim | 758 | 500 % | 2024 |
| 50 | Bisterschied | 230 | 500 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (81 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Standenbühl
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Standenbühl?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Standenbühl bei 530 %, für die Grundsteuer A bei 366 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Standenbühl hoch?
Mit 530 % liegt Standenbühl auf Platz 424 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Standenbühl den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 406 % auf 530 % gestiegen (+124 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Standenbühl?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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