Grundsteuer-Hebesatz Rheinbrohl
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rheinbrohl (Neuwied) in Rheinland-Pfalz.
Rheinbrohl
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07138063
So steht Rheinbrohl im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 555 % liegt Rheinbrohl auf Platz 342 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Rheinbrohl liegt 69 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Neuwied
Von den 62 Gemeinden im Kreis Neuwied hat Rheinbrohl den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 539 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 395 % auf 555 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Rheinbrohl
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rheinbrohl 555 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 69 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 333,00 € im Jahr bzw. 83,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 555 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 555 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rheinbrohl.
Hebesatz-Entwicklung in Rheinbrohl
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 395 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 395 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +70 % |
| 2025 | 435 % | 555 % | +90 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neuwied
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 18 | Straßenhaus | 1.995 | 595 % | 2025 |
| 19 | Unkel | 5.008 | 595 % | 2024 |
| 20 | Melsbach | 1.953 | 580 % | 2025 |
| 21 | Ockenfels | 1.037 | 580 % | 2025 |
| 22 | Leubsdorf | 1.615 | 570 % | 2025 |
| 23 | Großmaischeid | 2.322 | 565 % | 2025 |
| 24 | Niederwambach | 461 | 560 % | 2025 |
| 25 | Rheinbrohl | 4.197 | 555 % | 2025 |
| 26 | Dernbach | 1.114 | 550 % | 2025 |
| 27 | Ehlscheid | 1.544 | 550 % | 2025 |
| 28 | Hardert | 847 | 550 % | 2025 |
| 29 | Ratzert | 255 | 540 % | 2025 |
| 30 | Dattenberg | 1.517 | 530 % | 2025 |
| 31 | Oberdreis | 870 | 530 % | 2025 |
| 32 | Breitscheid | 2.252 | 520 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (62 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rheinbrohl
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rheinbrohl?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rheinbrohl bei 555 %, für die Grundsteuer A bei 435 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rheinbrohl hoch?
Mit 555 % liegt Rheinbrohl auf Platz 342 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rheinbrohl den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 395 % auf 555 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rheinbrohl?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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