Grundsteuer-Hebesatz Reinsfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Reinsfeld (Trier-Saarburg) in Rheinland-Pfalz.
Reinsfeld
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07235114
So steht Reinsfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 476 % liegt Reinsfeld auf Platz 813 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Reinsfeld liegt 10 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Trier-Saarburg
Von den 104 Gemeinden im Kreis Trier-Saarburg hat Reinsfeld den 45.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 489 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 476 % gestiegen (+26 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Reinsfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Reinsfeld 476 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 10 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 285,60 € im Jahr bzw. 71,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 476 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 476 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Reinsfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Reinsfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 476 % | +26 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 476 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Trier-Saarburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 38 | Wawern | 626 | 500 % | 2024 |
| 39 | Wellen | 789 | 500 % | 2024 |
| 40 | Schleich | 238 | 495 % | 2024 |
| 41 | Beuren (Hochwald) | 936 | 485 % | 2024 |
| 42 | Pluwig | 1.619 | 480 % | 2024 |
| 43 | Sommerau | 71 | 480 % | 2024 |
| 44 | Waldweiler | 841 | 480 % | 2024 |
| 45 | Reinsfeld | 2.454 | 476 % | 2024 |
| 46 | Morscheid | 878 | 470 % | 2024 |
| 47 | Ayl | 1.574 | 465 % | 2024 |
| 48 | Baldringen | 255 | 465 % | 2024 |
| 49 | Bekond | 981 | 465 % | 2024 |
| 50 | Bescheid | 390 | 465 % | 2024 |
| 51 | Bonerath | 226 | 465 % | 2024 |
| 52 | Detzem | 601 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (104 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Reinsfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Reinsfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Reinsfeld bei 476 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Reinsfeld hoch?
Mit 476 % liegt Reinsfeld auf Platz 813 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Reinsfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 476 % gestiegen (+26 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Reinsfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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