Grundsteuer-Hebesatz Plein
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Plein (Bernkastel-Wittlich) in Rheinland-Pfalz.
Plein
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07231108
So steht Plein im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 465 % liegt Plein auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Plein liegt 21 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Von den 107 Gemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich hat Plein den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 465 % gestiegen (+75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Plein
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Plein 465 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 21 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 279,00 € im Jahr bzw. 69,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 465 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 465 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Plein.
Hebesatz-Entwicklung in Plein
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +75 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 59 | Monzelfeld | 1.324 | 465 % | 2024 |
| 60 | Morbach | 10.473 | 465 % | 2024 |
| 61 | Niederöfflingen | 436 | 465 % | 2024 |
| 62 | Oberöfflingen | 280 | 465 % | 2025 |
| 63 | Oberscheidweiler | 181 | 465 % | 2024 |
| 64 | Piesport | 2.000 | 465 % | 2024 |
| 65 | Platten | 872 | 465 % | 2024 |
| 66 | Plein | 625 | 465 % | 2024 |
| 67 | Reil | 966 | 465 % | 2025 |
| 68 | Rorodt | 56 | 465 % | 2024 |
| 69 | Salmtal | 2.523 | 465 % | 2024 |
| 70 | Schladt | 151 | 465 % | 2024 |
| 71 | Schönberg | 241 | 465 % | 2024 |
| 72 | Sehlem | 1.021 | 465 % | 2024 |
| 73 | Starkenburg | 204 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (107 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Plein
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Plein?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Plein bei 465 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Plein hoch?
Mit 465 % liegt Plein auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Plein den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 465 % gestiegen (+75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Plein?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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