Grundsteuer-Hebesatz Nußbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Nußbach (Kusel) in Rheinland-Pfalz.
Nußbach
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07336069
So steht Nußbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 510 % liegt Nußbach auf Platz 498 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Nußbach liegt 24 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Kusel
Von den 98 Gemeinden im Kreis Kusel hat Nußbach den 58.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 550 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 510 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Nußbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nußbach 510 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 24 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 306,00 € im Jahr bzw. 76,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 510 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 510 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nußbach.
Hebesatz-Entwicklung in Nußbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 510 % | +80 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 510 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kusel
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 52 | Kusel | 5.108 | 585 % | 2024 |
| 53 | Altenglan | 2.730 | 580 % | 2024 |
| 54 | Relsberg | 176 | 541 % | 2025 |
| 55 | Steinbach am Glan | 843 | 535 % | 2025 |
| 56 | Langenbach | 464 | 520 % | 2024 |
| 57 | Unterjeckenbach | 63 | 515 % | 2024 |
| 58 | Deimberg | 98 | 510 % | 2024 |
| 59 | Nußbach | 543 | 510 % | 2024 |
| 60 | Schönenberg-Kübelb. | 5.663 | 500 % | 2025 |
| 61 | Blaubach | 417 | 495 % | 2024 |
| 62 | Rathsweiler | 147 | 495 % | 2024 |
| 63 | Wahnwegen | 642 | 495 % | 2024 |
| 64 | Oberalben | 202 | 490 % | 2024 |
| 65 | Rehweiler | 419 | 490 % | 2025 |
| 66 | Selchenbach | 321 | 490 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (98 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Nußbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nußbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nußbach bei 510 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Nußbach hoch?
Mit 510 % liegt Nußbach auf Platz 498 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Nußbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 510 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nußbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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