Nisterberg

RP
Rheinland-Pfalz Altenkirchen (Westerwald) PLZ 56472 374 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 425 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132079

Grundsteuer für Nisterberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Nisterberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 425 % liegt Nisterberg auf Platz 2083 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Nisterberg liegt 61 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Nisterberg den 116.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 425 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 385 %).

Rechenbeispiel für Nisterberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nisterberg 425 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 61 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 255,00 € im Jahr bzw. 63,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 425 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 425 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nisterberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nisterberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 425 % +40 %
2024 (vor der Reform) 345 % 425 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
104 Kraam 162 465 % 2024
105 Mehren 482 465 % 2024
106 Michelbach (Westerwald) 552 465 % 2024
107 Niederdreisbach 868 465 % 2024
108 Obererbach (Westerwald) 554 465 % 2024
109 Oberirsen 616 465 % 2024
110 Oberwambach 419 465 % 2024
111 Rettersen 358 465 % 2024
112 Schutzbach 358 465 % 2024
113 Seelbach bei Hamm (Sieg) 134 465 % 2024
114 Steinebach/Sieg 1.319 465 % 2024
115 Weitefeld 2.313 465 % 2024
116 Nisterberg 374 425 % 2024
117 Berzhausen 193 370 % 2024
118 Mauden 125 365 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nisterberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nisterberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nisterberg bei 425 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Nisterberg hoch?

Mit 425 % liegt Nisterberg auf Platz 2083 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nisterberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 425 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nisterberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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