Grundsteuer-Hebesatz Burg (Mosel)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Burg (Mosel) (Bernkastel-Wittlich) in Rheinland-Pfalz.
Burg (Mosel)
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07231014
So steht Burg (Mosel) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 465 % liegt Burg (Mosel) auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Burg (Mosel) liegt 21 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Von den 107 Gemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich hat Burg (Mosel) den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 465 % gestiegen (+65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Burg (Mosel)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burg (Mosel) 465 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 21 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 279,00 € im Jahr bzw. 69,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 465 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 465 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burg (Mosel).
Hebesatz-Entwicklung in Burg (Mosel)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 345 % | 465 % | +65 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 29 | Bergweiler | 838 | 465 % | 2024 |
| 30 | Bernkastel-Kues | 6.682 | 465 % | 2024 |
| 31 | Binsfeld | 1.257 | 465 % | 2024 |
| 32 | Brauneberg | 1.116 | 465 % | 2024 |
| 33 | Breit | 332 | 465 % | 2024 |
| 34 | Bruch | 498 | 465 % | 2024 |
| 35 | Büdlich | 212 | 465 % | 2024 |
| 36 | Burg (Mosel) | 344 | 465 % | 2025 |
| 37 | Burgen | 581 | 465 % | 2024 |
| 38 | Dreis | 1.385 | 465 % | 2024 |
| 39 | Erden | 434 | 465 % | 2024 |
| 40 | Etgert | 67 | 465 % | 2024 |
| 41 | Gladbach | 368 | 465 % | 2024 |
| 42 | Graach an der Mosel | 626 | 465 % | 2024 |
| 43 | Greimerath | 286 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (107 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Burg (Mosel)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burg (Mosel)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burg (Mosel) bei 465 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Burg (Mosel) hoch?
Mit 465 % liegt Burg (Mosel) auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Burg (Mosel) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 465 % gestiegen (+65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burg (Mosel)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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