Grundsteuer-Hebesatz Niederbreitbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Niederbreitbach (Neuwied) in Rheinland-Pfalz.
Niederbreitbach
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07138047
So steht Niederbreitbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 690 % liegt Niederbreitbach auf Platz 67 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Niederbreitbach liegt 204 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Neuwied
Von den 62 Gemeinden im Kreis Neuwied hat Niederbreitbach den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 539 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 690 % gestiegen (+310 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 540 %).
Rechenbeispiel für Niederbreitbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederbreitbach 690 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 204 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 414,00 € im Jahr bzw. 103,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 690 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 690 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederbreitbach.
Hebesatz-Entwicklung in Niederbreitbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 365 % | 540 % | +160 % |
| 2024 (vor der Reform) | 365 % | 540 % | 0 % |
| 2025 | – | 690 % | +150 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neuwied
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bruchhausen | 957 | 790 % | 2025 |
| 2 | Raubach | 2.138 | 750 % | 2025 |
| 3 | Waldbreitbach | 1.924 | 705 % | 2025 |
| 4 | Isenburg | 578 | 700 % | 2025 |
| 5 | Rengsdorf | 2.996 | 700 % | 2025 |
| 6 | Roßbach | 1.457 | 700 % | 2025 |
| 7 | Niederbreitbach | 1.527 | 690 % | 2025 |
| 8 | Dierdorf | 6.162 | 665 % | 2025 |
| 9 | Döttesfeld | 672 | 650 % | 2025 |
| 10 | Dürrholz | 1.348 | 650 % | 2025 |
| 11 | Hammerstein | 354 | 635 % | 2025 |
| 12 | Kurtscheid | 1.007 | 630 % | 2025 |
| 13 | Erpel | 2.547 | 610 % | 2024 |
| 14 | Neuwied | 67.201 | 610 % | 2024 |
| 15 | Hausen (Wied) | 1.829 | 600 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (62 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Niederbreitbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederbreitbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederbreitbach bei 690 %, für die Grundsteuer A bei 365 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Niederbreitbach hoch?
Mit 690 % liegt Niederbreitbach auf Platz 67 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Niederbreitbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 690 % gestiegen (+310 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 540 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederbreitbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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