Grundsteuer-Hebesatz Mehren
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mehren (Vulkaneifel) in Rheinland-Pfalz.
Mehren
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07233042
So steht Mehren im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 560 % liegt Mehren auf Platz 331 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Mehren liegt 74 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vulkaneifel
Von den 109 Gemeinden im Kreis Vulkaneifel hat Mehren den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 450 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 560 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 540 %).
Rechenbeispiel für Mehren
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mehren 560 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 74 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 336,00 € im Jahr bzw. 84,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 560 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 560 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mehren.
Hebesatz-Entwicklung in Mehren
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 440 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 540 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 540 % | 0 % |
| 2025 | 365 % | 560 % | +20 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vulkaneifel
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Lissendorf | 1.109 | 750 % | 2024 |
| 2 | Hallschlag | 456 | 700 % | 2024 |
| 3 | Jünkerath | 1.772 | 700 % | 2024 |
| 4 | Hillesheim | 3.202 | 650 % | 2025 |
| 5 | Neroth | 811 | 650 % | 2025 |
| 6 | Daun | 7.488 | 642 % | 2025 |
| 7 | Duppach | 270 | 600 % | 2024 |
| 8 | Mehren | 1.292 | 560 % | 2025 |
| 9 | Basberg | 77 | 550 % | 2024 |
| 10 | Deudesfeld | 330 | 550 % | 2025 |
| 11 | Gillenfeld | 1.377 | 550 % | 2025 |
| 12 | Kalenborn-Scheuern | 383 | 550 % | 2024 |
| 13 | Salm | 326 | 550 % | 2024 |
| 14 | Steiningen | 196 | 550 % | 2025 |
| 15 | Birresborn | 1.064 | 540 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (109 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mehren
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mehren?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mehren bei 560 %, für die Grundsteuer A bei 365 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Mehren hoch?
Mit 560 % liegt Mehren auf Platz 331 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mehren den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 560 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 540 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mehren?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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