Grundsteuer-Hebesatz Lohnsfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lohnsfeld (Donnersbergkreis) in Rheinland-Pfalz.
Lohnsfeld
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07333042
So steht Lohnsfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 595 % liegt Lohnsfeld auf Platz 255 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Lohnsfeld liegt 109 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Donnersbergkreis
Von den 81 Gemeinden im Kreis Donnersbergkreis hat Lohnsfeld den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 559 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 465 % auf 595 % gestiegen (+130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Lohnsfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lohnsfeld 595 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 109 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 357,00 € im Jahr bzw. 89,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 595 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 595 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lohnsfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Lohnsfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
| 2025 | 355 % | 595 % | +130 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Donnersbergkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 27 | Morschheim | 768 | 600 % | 2024 |
| 28 | Obermoschel | 1.077 | 600 % | 2025 |
| 29 | Schiersfeld | 225 | 600 % | 2025 |
| 30 | Schönborn | 104 | 600 % | 2024 |
| 31 | Seelen | 160 | 600 % | 2025 |
| 32 | Stahlberg | 166 | 600 % | 2024 |
| 33 | Würzweiler | 210 | 600 % | 2025 |
| 34 | Lohnsfeld | 939 | 595 % | 2025 |
| 35 | Imsbach | 869 | 575 % | 2025 |
| 36 | Schweisweiler | 330 | 575 % | 2025 |
| 37 | Bayerfeld-Steckweiler | 393 | 570 % | 2025 |
| 38 | Gaugrehweiler | 506 | 550 % | 2025 |
| 39 | Rathskirchen | 172 | 550 % | 2025 |
| 40 | Steinbach am Donnersberg | 675 | 550 % | 2025 |
| 41 | Reichsthal | 97 | 548 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (81 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lohnsfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lohnsfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lohnsfeld bei 595 %, für die Grundsteuer A bei 355 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Lohnsfeld hoch?
Mit 595 % liegt Lohnsfeld auf Platz 255 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lohnsfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 465 % auf 595 % gestiegen (+130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lohnsfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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