Kirchheimbolanden

RP
Rheinland-Pfalz Donnersbergkreis PLZ 67292 7.921 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 830 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +180 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07333039

Grundsteuer für Kirchheimbolanden berechnen
Auf einen Blick

So steht Kirchheimbolanden im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 830 % liegt Kirchheimbolanden auf Platz 8 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Kirchheimbolanden liegt 344 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Donnersbergkreis

Von den 81 Gemeinden im Kreis Donnersbergkreis hat Kirchheimbolanden den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 559 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 830 % gestiegen (+465 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 650 %).

Rechenbeispiel für Kirchheimbolanden

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kirchheimbolanden 830 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 344 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 498,00 € im Jahr bzw. 124,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 830 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 830 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kirchheimbolanden.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kirchheimbolanden

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 465 % +100 %
2024 (vor der Reform) 345 % 650 % +185 %
2025 – 830 % +180 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Donnersbergkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Donnersbergkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Falkenstein 178 920 % 2025
2 Winnweiler 4.745 875 % 2025
3 Kirchheimbolanden 7.921 830 % 2025
4 Kerzenheim 2.061 750 % 2024
5 Dannenfels 887 675 % 2025
6 Rockenhausen 5.311 672 % 2024
7 Höringen 654 670 % 2025
8 Münsterappel 479 664 % 2025
9 Alsenz 1.544 660 % 2024
10 Oberwiesen 527 655 % 2025
11 Eisenberg (Pfalz) 9.094 650 % 2025
12 Ilbesheim 598 650 % 2024
13 Stetten 652 650 % 2024
14 Kalkofen 163 639 % 2025
15 Gehrweiler 291 638 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (81 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kirchheimbolanden

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kirchheimbolanden?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kirchheimbolanden bei 830 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Kirchheimbolanden hoch?

Mit 830 % liegt Kirchheimbolanden auf Platz 8 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kirchheimbolanden den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 830 % gestiegen (+465 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 650 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kirchheimbolanden?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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