Grundsteuer-Hebesatz Hochstätten
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hochstätten (Bad Kreuznach) in Rheinland-Pfalz.
Hochstätten
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07133045
So steht Hochstätten im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 600 % liegt Hochstätten auf Platz 180 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Hochstätten liegt 114 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Bad Kreuznach
Von den 118 Gemeinden im Kreis Bad Kreuznach hat Hochstätten den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 476 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 600 % gestiegen (+180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 570 %).
Rechenbeispiel für Hochstätten
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hochstätten 600 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 114 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 360,00 € im Jahr bzw. 90,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 600 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 600 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hochstätten.
Hebesatz-Entwicklung in Hochstätten
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 440 % | 570 % | +150 % |
| 2024 (vor der Reform) | 440 % | 570 % | 0 % |
| 2025 | 600 % | 600 % | +30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bad Kreuznach
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Hochstätten | 645 | 600 % | 2025 |
| 2 | Altenbamberg | 845 | 575 % | 2025 |
| 3 | Hallgarten | 849 | 575 % | 2025 |
| 4 | Laubenheim | 826 | 560 % | 2024 |
| 5 | Bad Kreuznach | 54.347 | 550 % | 2024 |
| 6 | Bärenbach | 487 | 550 % | 2025 |
| 7 | Stromberg | 3.500 | 542 % | 2025 |
| 8 | Hüffelsheim | 1.281 | 525 % | 2025 |
| 9 | Hackenheim | 2.186 | 520 % | 2024 |
| 10 | Pfaffen-Schwabenheim | 1.570 | 520 % | 2025 |
| 11 | Pleitersheim | 341 | 520 % | 2024 |
| 12 | Schweppenhausen | 895 | 518 % | 2024 |
| 13 | Feilbingert | 1.562 | 510 % | 2024 |
| 14 | Frei-Laubersheim | 1.041 | 510 % | 2024 |
| 15 | Volxheim | 1.152 | 510 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hochstätten
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hochstätten?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hochstätten bei 600 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hochstätten hoch?
Mit 600 % liegt Hochstätten auf Platz 180 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hochstätten den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 600 % gestiegen (+180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 570 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hochstätten?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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