Glanbrücken

RP
Rheinland-Pfalz Kusel PLZ 66887 469 Einwohner
Grundsteuer A 485 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 655 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07336030

Grundsteuer für Glanbrücken berechnen
Auf einen Blick

So steht Glanbrücken im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 655 % liegt Glanbrücken auf Platz 97 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Glanbrücken liegt 169 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Kusel

Von den 98 Gemeinden im Kreis Kusel hat Glanbrücken den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 550 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 655 % gestiegen (+270 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 385 %).

Rechenbeispiel für Glanbrücken

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Glanbrücken 655 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 169 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 393,00 € im Jahr bzw. 98,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 655 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 655 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Glanbrücken.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Glanbrücken

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 342 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 485 % 655 % +270 %
2024 (vor der Reform) 485 % 655 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Kusel

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kusel

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Lauterecken 1.986 697 % 2025
2 Oberweiler-Tiefenbach 257 682 % 2025
3 Wolfstein 1.796 675 % 2025
4 Glanbrücken 469 655 % 2024
5 Waldmohr 5.118 652 % 2025
6 Bosenbach 717 650 % 2024
7 Etschberg 645 650 % 2024
8 Frohnhofen 448 650 % 2025
9 Heinzenhausen 242 627 % 2025
10 Nanzdietschweiler 1.104 615 % 2024
11 Rutsweiler an der Lauter 370 615 % 2024
12 Kappeln 205 613 % 2024
13 Dunzweiler 849 610 % 2024
14 Grumbach 480 606 % 2025
15 Offenbach-Hundheim 977 606 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (98 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Glanbrücken

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Glanbrücken?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Glanbrücken bei 655 %, für die Grundsteuer A bei 485 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Glanbrücken hoch?

Mit 655 % liegt Glanbrücken auf Platz 97 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Glanbrücken den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 655 % gestiegen (+270 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Glanbrücken?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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