Grundsteuer-Hebesatz Buchholz (Westerwald)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Buchholz (Westerwald) (Neuwied) in Rheinland-Pfalz.
Buchholz (Westerwald)
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07138080
So steht Buchholz (Westerwald) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 400 % liegt Buchholz (Westerwald) auf Platz 2101 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Buchholz (Westerwald) liegt 86 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Neuwied
Von den 62 Gemeinden im Kreis Neuwied hat Buchholz (Westerwald) den 58.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 539 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 400 % gestiegen (+35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %).
Rechenbeispiel für Buchholz (Westerwald)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Buchholz (Westerwald) 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 86 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Buchholz (Westerwald).
Hebesatz-Entwicklung in Buchholz (Westerwald)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 365 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 400 % | +35 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 400 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neuwied
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 48 | Niederhofen | 476 | 465 % | 2024 |
| 49 | Oberhonnefeld-Gierend | 1.057 | 465 % | 2024 |
| 50 | Oberraden | 659 | 465 % | 2024 |
| 51 | Rheinbreitbach | 4.388 | 465 % | 2024 |
| 52 | Rüscheid | 831 | 465 % | 2025 |
| 53 | St. Katharinen (Landkreis Neuwied) | 3.433 | 465 % | 2024 |
| 54 | Stebach | 360 | 465 % | 2024 |
| 55 | Thalhausen | 770 | 465 % | 2025 |
| 56 | Vettelschoß | 3.686 | 465 % | 2025 |
| 57 | Woldert | 542 | 465 % | 2025 |
| 58 | Buchholz (Westerwald) | 4.711 | 400 % | 2024 |
| 59 | Kasbach-Ohlenberg | 1.414 | 400 % | 2025 |
| 60 | Neustadt (Wied) | 6.546 | 400 % | 2024 |
| 61 | Windhagen | 4.664 | 365 % | 2024 |
| 62 | Meinborn | 561 | 317 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (62 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Buchholz (Westerwald)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Buchholz (Westerwald)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Buchholz (Westerwald) bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Buchholz (Westerwald) hoch?
Mit 400 % liegt Buchholz (Westerwald) auf Platz 2101 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Buchholz (Westerwald) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 400 % gestiegen (+35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Buchholz (Westerwald)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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