Grundsteuer-Hebesatz Breitscheid
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Breitscheid (Neuwied) in Rheinland-Pfalz.
Breitscheid
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07138006
So steht Breitscheid im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 520 % liegt Breitscheid auf Platz 458 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 79 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Breitscheid liegt 34 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Neuwied
Von den 62 Gemeinden im Kreis Neuwied hat Breitscheid den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 539 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 520 % gestiegen (+140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Breitscheid
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Breitscheid 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 34 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Breitscheid.
Hebesatz-Entwicklung in Breitscheid
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +85 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
| 2025 | – | 520 % | +55 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neuwied
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 25 | Rheinbrohl | 4.197 | 555 % | 2025 |
| 26 | Dernbach | 1.114 | 550 % | 2025 |
| 27 | Ehlscheid | 1.544 | 550 % | 2025 |
| 28 | Hardert | 847 | 550 % | 2025 |
| 29 | Ratzert | 255 | 540 % | 2025 |
| 30 | Dattenberg | 1.517 | 530 % | 2025 |
| 31 | Oberdreis | 870 | 530 % | 2025 |
| 32 | Breitscheid | 2.252 | 520 % | 2025 |
| 33 | Hanroth | 662 | 520 % | 2025 |
| 34 | Puderbach | 2.562 | 520 % | 2024 |
| 35 | Steimel | 1.300 | 510 % | 2025 |
| 36 | Linkenbach | 629 | 500 % | 2025 |
| 37 | Urbach | 1.450 | 500 % | 2025 |
| 38 | Harschbach | 460 | 490 % | 2025 |
| 39 | Asbach | 7.820 | 475 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (62 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Breitscheid
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Breitscheid?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Breitscheid bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Breitscheid hoch?
Mit 520 % liegt Breitscheid auf Platz 458 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 79 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Breitscheid den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 520 % gestiegen (+140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Breitscheid?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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