Grundsteuer-Hebesatz Wilnsdorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wilnsdorf (Siegen-Wittgenstein) in Nordrhein-Westfalen.
Wilnsdorf
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05970044
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Wilnsdorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 863 % liegt Wilnsdorf auf Platz 75 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Wilnsdorf liegt 152 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Siegen-Wittgenstein
Von den 11 Gemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein hat Wilnsdorf den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 725 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 475 % auf 863 % gestiegen (+388 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).
Rechenbeispiel für Wilnsdorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wilnsdorf 863 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 152 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 517,80 € im Jahr bzw. 129,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 863 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 863 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wilnsdorf.
Hebesatz-Entwicklung in Wilnsdorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 275 % | 475 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 695 % | +220 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 695 % | 0 % |
| 2025 | 151 % | 863 % | +168 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Kreuztal | 30.721 | 905 % | 2025 |
| 2 | Wilnsdorf | 19.936 | 863 % | 2025 |
| 3 | Bad Laasphe | 12.967 | 800 % | 2025 |
| 4 | Hilchenbach | 14.295 | 800 % | 2025 |
| 5 | Siegen | 102.450 | 770 % | 2025 |
| 6 | Netphen | 22.972 | 714 % | 2025 |
| 7 | Freudenberg | 17.192 | 713 % | 2026 |
| 8 | Neunkirchen | 12.628 | 652 % | 2026 |
| 9 | Bad Berleburg | 18.251 | 650 % | 2026 |
| 10 | Erndtebrück | 6.804 | 635 % | 2026 |
| 11 | Burbach | 14.293 | 470 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Wilnsdorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wilnsdorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wilnsdorf bei 863 %, für die Grundsteuer A bei 151 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wilnsdorf hoch?
Mit 863 % liegt Wilnsdorf auf Platz 75 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wilnsdorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 475 % auf 863 % gestiegen (+388 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wilnsdorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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