Grundsteuer-Hebesatz Neunkirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neunkirchen (Siegen-Wittgenstein) in Nordrhein-Westfalen.
Neunkirchen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05970036
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Neunkirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 652 % liegt Neunkirchen auf Platz 238 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Neunkirchen liegt 59 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Siegen-Wittgenstein
Von den 11 Gemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein hat Neunkirchen den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 725 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 525 % auf 652 % gestiegen (+127 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 590 %).
Rechenbeispiel für Neunkirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neunkirchen 652 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 59 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 391,20 € im Jahr bzw. 97,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 652 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 652 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neunkirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Neunkirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 213 % | 525 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 254 % | 590 % | +65 % |
| 2024 (vor der Reform) | 254 % | 590 % | 0 % |
| 2025 | 114 % | 652 % | +62 % |
| 2026 | – | 652 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Kreuztal | 30.721 | 905 % | 2025 |
| 2 | Wilnsdorf | 19.936 | 863 % | 2025 |
| 3 | Bad Laasphe | 12.967 | 800 % | 2025 |
| 4 | Hilchenbach | 14.295 | 800 % | 2025 |
| 5 | Siegen | 102.450 | 770 % | 2025 |
| 6 | Netphen | 22.972 | 714 % | 2025 |
| 7 | Freudenberg | 17.192 | 713 % | 2026 |
| 8 | Neunkirchen | 12.628 | 652 % | 2026 |
| 9 | Bad Berleburg | 18.251 | 650 % | 2026 |
| 10 | Erndtebrück | 6.804 | 635 % | 2026 |
| 11 | Burbach | 14.293 | 470 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Neunkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neunkirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neunkirchen bei 652 %, für die Grundsteuer A bei 114 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Neunkirchen hoch?
Mit 652 % liegt Neunkirchen auf Platz 238 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neunkirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 525 % auf 652 % gestiegen (+127 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 590 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neunkirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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