Rheinberg

NW
Nordrhein-Westfalen Wesel PLZ 47495 30.951 Einwohner
Grundsteuer A 641 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 687 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +97 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05170032

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Rheinberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Rheinberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 687 % liegt Rheinberg auf Platz 199 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 50 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Rheinberg liegt 24 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Wesel

Von den 13 Gemeinden im Kreis Wesel hat Rheinberg den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 708 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 510 % auf 687 % gestiegen (+177 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 590 %).

Rechenbeispiel für Rheinberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rheinberg 687 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 24 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 412,20 € im Jahr bzw. 103,05 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 687 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 687 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rheinberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rheinberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 510 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 510 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 590 % +80 %
2025 641 % 687 % +97 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Wesel

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Wesel

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Xanten 21.121 995 % 2025
2 Moers 101.298 827 % 2025
3 Wesel 60.717 782 % 2026
4 Schermbeck 13.393 750 % 2025
5 Kamp-Lintfort 38.150 720 % 2025
6 Neukirchen-Vluyn 27.410 715 % 2025
7 Voerde (Niederrhein) 35.529 688 % 2025
8 Rheinberg 30.951 687 % 2025
9 Hamminkeln 26.839 650 % 2025
10 Dinslaken 66.869 648 % 2025
11 Alpen 12.588 626 % 2026
12 Hünxe 13.527 600 % 2025
13 Sonsbeck 8.628 510 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rheinberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rheinberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rheinberg bei 687 %, für die Grundsteuer A bei 641 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rheinberg hoch?

Mit 687 % liegt Rheinberg auf Platz 199 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 50 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rheinberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 510 % auf 687 % gestiegen (+177 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 590 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rheinberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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