Grundsteuer-Hebesatz Alpen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Alpen (Wesel) in Nordrhein-Westfalen.
Alpen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05170004
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Alpen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 626 % liegt Alpen auf Platz 281 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Alpen liegt 85 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Wesel
Von den 13 Gemeinden im Kreis Wesel hat Alpen den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 708 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 443 % auf 626 % gestiegen (+183 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 493 %).
Rechenbeispiel für Alpen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Alpen 626 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 85 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 375,60 € im Jahr bzw. 93,90 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 626 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 626 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Alpen.
Hebesatz-Entwicklung in Alpen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 255 % | 443 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 255 % | 493 % | +50 % |
| 2024 (vor der Reform) | 255 % | 493 % | 0 % |
| 2025 | 308 % | 626 % | +133 % |
| 2026 | – | 626 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Wesel
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Xanten | 21.121 | 995 % | 2025 |
| 2 | Moers | 101.298 | 827 % | 2025 |
| 3 | Wesel | 60.717 | 782 % | 2026 |
| 4 | Schermbeck | 13.393 | 750 % | 2025 |
| 5 | Kamp-Lintfort | 38.150 | 720 % | 2025 |
| 6 | Neukirchen-Vluyn | 27.410 | 715 % | 2025 |
| 7 | Voerde (Niederrhein) | 35.529 | 688 % | 2025 |
| 8 | Rheinberg | 30.951 | 687 % | 2025 |
| 9 | Hamminkeln | 26.839 | 650 % | 2025 |
| 10 | Dinslaken | 66.869 | 648 % | 2025 |
| 11 | Alpen | 12.588 | 626 % | 2026 |
| 12 | Hünxe | 13.527 | 600 % | 2025 |
| 13 | Sonsbeck | 8.628 | 510 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Alpen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Alpen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Alpen bei 626 %, für die Grundsteuer A bei 308 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Alpen hoch?
Mit 626 % liegt Alpen auf Platz 281 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Alpen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 443 % auf 626 % gestiegen (+183 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 493 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Alpen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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