Monschau

NW
Nordrhein-Westfalen Städteregion Aachen PLZ 52156 12.303 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 1068 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +248 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05334020

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Monschau berechnen
Auf einen Blick

So steht Monschau im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 1068 % liegt Monschau auf Platz 8 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Monschau liegt 357 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Städteregion Aachen

Von den 10 Gemeinden im Kreis Städteregion Aachen hat Monschau den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 790 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 1068 % gestiegen (+373 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 820 %).

Rechenbeispiel für Monschau

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Monschau 1.068 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 357 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 640,80 € im Jahr bzw. 160,20 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 1068 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 1068 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Monschau.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Monschau

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 695 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 695 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 820 % +125 %
2025 350 % 1068 % +248 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Städteregion Aachen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Städteregion Aachen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Monschau 12.303 1068 % 2025
2 Alsdorf 48.893 1018 % 2025
3 Eschweiler 57.573 895 % 2025
4 Würselen 40.249 850 % 2026
5 Herzogenrath 48.666 733 % 2025
6 Baesweiler 29.038 710 % 2025
7 Stolberg (Rhld.) 57.678 692 % 2025
8 Roetgen 8.726 660 % 2026
9 Aachen 263.703 637 % 2025
10 Simmerath 16.496 634 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Monschau

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Monschau?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Monschau bei 1068 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Monschau hoch?

Mit 1068 % liegt Monschau auf Platz 8 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Monschau den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 1068 % gestiegen (+373 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 820 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Monschau?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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