Grundsteuer-Hebesatz Eschweiler
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Eschweiler (Städteregion Aachen) in Nordrhein-Westfalen.
Eschweiler
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05334012
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Eschweiler im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 895 % liegt Eschweiler auf Platz 56 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Eschweiler liegt 184 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Städteregion Aachen
Von den 10 Gemeinden im Kreis Städteregion Aachen hat Eschweiler den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 790 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 895 % gestiegen (+375 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 520 %).
Rechenbeispiel für Eschweiler
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eschweiler 895 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 184 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 537,00 € im Jahr bzw. 134,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 895 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 895 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eschweiler.
Hebesatz-Entwicklung in Eschweiler
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 310 % | 520 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 310 % | 520 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 895 % | +375 % |
| 2025 | – | 895 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Städteregion Aachen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Monschau | 12.303 | 1068 % | 2025 |
| 2 | Alsdorf | 48.893 | 1018 % | 2025 |
| 3 | Eschweiler | 57.573 | 895 % | 2025 |
| 4 | Würselen | 40.249 | 850 % | 2026 |
| 5 | Herzogenrath | 48.666 | 733 % | 2025 |
| 6 | Baesweiler | 29.038 | 710 % | 2025 |
| 7 | Stolberg (Rhld.) | 57.678 | 692 % | 2025 |
| 8 | Roetgen | 8.726 | 660 % | 2026 |
| 9 | Aachen | 263.703 | 637 % | 2025 |
| 10 | Simmerath | 16.496 | 634 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Eschweiler
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eschweiler?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eschweiler bei 895 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Eschweiler hoch?
Mit 895 % liegt Eschweiler auf Platz 56 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Eschweiler den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 895 % gestiegen (+375 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eschweiler?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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