Eschweiler

NW
Nordrhein-Westfalen Städteregion Aachen PLZ 52249 57.573 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 895 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05334012

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Eschweiler berechnen
Auf einen Blick

So steht Eschweiler im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 895 % liegt Eschweiler auf Platz 56 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Eschweiler liegt 184 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Städteregion Aachen

Von den 10 Gemeinden im Kreis Städteregion Aachen hat Eschweiler den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 790 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 895 % gestiegen (+375 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 520 %).

Rechenbeispiel für Eschweiler

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eschweiler 895 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 184 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 537,00 € im Jahr bzw. 134,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 895 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 895 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eschweiler.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Eschweiler

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 310 % 520 % –
2023 (vor der Reform) 310 % 520 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 895 % +375 %
2025 – 895 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Städteregion Aachen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Städteregion Aachen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Monschau 12.303 1068 % 2025
2 Alsdorf 48.893 1018 % 2025
3 Eschweiler 57.573 895 % 2025
4 Würselen 40.249 850 % 2026
5 Herzogenrath 48.666 733 % 2025
6 Baesweiler 29.038 710 % 2025
7 Stolberg (Rhld.) 57.678 692 % 2025
8 Roetgen 8.726 660 % 2026
9 Aachen 263.703 637 % 2025
10 Simmerath 16.496 634 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Eschweiler

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eschweiler?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eschweiler bei 895 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Eschweiler hoch?

Mit 895 % liegt Eschweiler auf Platz 56 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Eschweiler den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 895 % gestiegen (+375 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eschweiler?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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