Grundsteuer-Hebesatz Marsberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Marsberg (Hochsauerlandkreis) in Nordrhein-Westfalen.
Marsberg
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05958024
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Marsberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 673 % liegt Marsberg auf Platz 210 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Marsberg liegt 38 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Hochsauerlandkreis
Von den 12 Gemeinden im Kreis Hochsauerlandkreis hat Marsberg den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 576 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 484 % auf 673 % gestiegen (+189 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 484 %).
Rechenbeispiel für Marsberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Marsberg 673 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 403,80 € im Jahr bzw. 100,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 673 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 673 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Marsberg.
Hebesatz-Entwicklung in Marsberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 321 % | 484 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 321 % | 484 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 321 % | 484 % | 0 % |
| 2025 | 222 % | 673 % | +189 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hochsauerlandkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Sundern (Sauerland) | 27.490 | 686 % | 2026 |
| 2 | Marsberg | 19.368 | 673 % | 2025 |
| 3 | Arnsberg | 74.479 | 649 % | 2026 |
| 4 | Eslohe (Sauerland) | 8.587 | 627 % | 2026 |
| 5 | Meschede | 29.446 | 575 % | 2026 |
| 6 | Olsberg | 14.596 | 565 % | 2025 |
| 7 | Brilon | 25.236 | 550 % | 2025 |
| 8 | Bestwig | 9.976 | 548 % | 2026 |
| 9 | Schmallenberg | 24.728 | 530 % | 2026 |
| 10 | Hallenberg | 4.272 | 517 % | 2026 |
| 11 | Medebach | 7.874 | 505 % | 2026 |
| 12 | Winterberg | 13.124 | 490 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (12 Gemeinden).
Grundsteuer in Marsberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marsberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Marsberg bei 673 %, für die Grundsteuer A bei 222 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Marsberg hoch?
Mit 673 % liegt Marsberg auf Platz 210 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Marsberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 484 % auf 673 % gestiegen (+189 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 484 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marsberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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