Marsberg

NW
Nordrhein-Westfalen Hochsauerlandkreis PLZ 34431 19.368 Einwohner
Grundsteuer A 222 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 673 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +189 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05958024

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Marsberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Marsberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 673 % liegt Marsberg auf Platz 210 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Marsberg liegt 38 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Hochsauerlandkreis

Von den 12 Gemeinden im Kreis Hochsauerlandkreis hat Marsberg den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 576 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 484 % auf 673 % gestiegen (+189 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 484 %).

Rechenbeispiel für Marsberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Marsberg 673 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 403,80 € im Jahr bzw. 100,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 673 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 673 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Marsberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Marsberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 321 % 484 % –
2023 (vor der Reform) 321 % 484 % 0 %
2024 (vor der Reform) 321 % 484 % 0 %
2025 222 % 673 % +189 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hochsauerlandkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hochsauerlandkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Sundern (Sauerland) 27.490 686 % 2026
2 Marsberg 19.368 673 % 2025
3 Arnsberg 74.479 649 % 2026
4 Eslohe (Sauerland) 8.587 627 % 2026
5 Meschede 29.446 575 % 2026
6 Olsberg 14.596 565 % 2025
7 Brilon 25.236 550 % 2025
8 Bestwig 9.976 548 % 2026
9 Schmallenberg 24.728 530 % 2026
10 Hallenberg 4.272 517 % 2026
11 Medebach 7.874 505 % 2026
12 Winterberg 13.124 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (12 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Marsberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marsberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Marsberg bei 673 %, für die Grundsteuer A bei 222 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Marsberg hoch?

Mit 673 % liegt Marsberg auf Platz 210 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Marsberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 484 % auf 673 % gestiegen (+189 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 484 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marsberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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