Jülich

NW
Nordrhein-Westfalen Düren PLZ 52428 35.146 Einwohner
Grundsteuer A 774 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 789 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +9 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05358024

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Jülich berechnen
Auf einen Blick

So steht Jülich im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 789 % liegt Jülich auf Platz 115 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Jülich liegt 78 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Düren

Von den 15 Gemeinden im Kreis Düren hat Jülich den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 835 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 780 % auf 789 % gestiegen (+9 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 780 %).

Rechenbeispiel für Jülich

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Jülich 789 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 78 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 473,40 € im Jahr bzw. 118,35 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 789 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 789 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Jülich.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Jülich

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 430 % 780 % –
2023 (vor der Reform) 430 % 780 % 0 %
2024 (vor der Reform) 430 % 780 % 0 %
2025 774 % 789 % +9 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Düren

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Düren

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Langerwehe 14.960 1036 % 2025
2 Nideggen 10.704 991 % 2025
3 Hürtgenwald 9.119 950 % 2025
4 Inden 7.572 930 % 2025
5 Aldenhoven 14.383 885 % 2025
6 Heimbach 4.467 876 % 2025
7 Nörvenich 12.162 846 % 2026
8 Kreuzau 18.204 836 % 2025
9 Titz 9.025 799 % 2025
10 Jülich 35.146 789 % 2025
11 Merzenich 10.509 788 % 2025
12 Niederzier 15.055 730 % 2025
13 Vettweiß 9.957 723 % 2025
14 Düren 94.539 673 % 2025
15 Linnich 13.690 668 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (15 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Jülich

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Jülich?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Jülich bei 789 %, für die Grundsteuer A bei 774 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Jülich hoch?

Mit 789 % liegt Jülich auf Platz 115 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Jülich den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 780 % auf 789 % gestiegen (+9 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 780 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Jülich?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

Grundsteuer für Jülich berechnen

Kostenlos und ohne Anmeldung — mit dem aktuellen Hebesatz von 789 %.

Jetzt berechnen