Grundsteuer-Hebesatz Gevelsberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) in Nordrhein-Westfalen.
Gevelsberg
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05954012
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Gevelsberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 739 % liegt Gevelsberg auf Platz 146 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Gevelsberg liegt 28 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis
Von den 9 Gemeinden im Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis hat Gevelsberg den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 878 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 739 % gestiegen (+44 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).
Rechenbeispiel für Gevelsberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gevelsberg 739 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 28 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 443,40 € im Jahr bzw. 110,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 739 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 739 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gevelsberg.
Hebesatz-Entwicklung in Gevelsberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 220 % | 695 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 220 % | 695 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 220 % | 695 % | 0 % |
| 2025 | 236 % | 739 % | +44 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Witten | 91.474 | 1110 % | 2025 |
| 2 | Hattingen | 52.969 | 1075 % | 2026 |
| 3 | Schwelm | 27.880 | 995 % | 2026 |
| 4 | Herdecke | 22.704 | 969 % | 2026 |
| 5 | Wetter (Ruhr) | 25.959 | 872 % | 2025 |
| 6 | Ennepetal | 29.266 | 853 % | 2025 |
| 7 | Gevelsberg | 29.932 | 739 % | 2025 |
| 8 | Sprockhövel | 24.116 | 730 % | 2026 |
| 9 | Breckerfeld | 8.703 | 560 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (9 Gemeinden).
Grundsteuer in Gevelsberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gevelsberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gevelsberg bei 739 %, für die Grundsteuer A bei 236 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gevelsberg hoch?
Mit 739 % liegt Gevelsberg auf Platz 146 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gevelsberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 739 % gestiegen (+44 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gevelsberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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