Gevelsberg

NW
Nordrhein-Westfalen Ennepe-Ruhr-Kreis PLZ 58285 29.932 Einwohner
Grundsteuer A 236 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 739 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +44 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05954012

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Gevelsberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Gevelsberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 739 % liegt Gevelsberg auf Platz 146 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Gevelsberg liegt 28 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Von den 9 Gemeinden im Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis hat Gevelsberg den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 878 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 739 % gestiegen (+44 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).

Rechenbeispiel für Gevelsberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gevelsberg 739 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 28 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 443,40 € im Jahr bzw. 110,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 739 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 739 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gevelsberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gevelsberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 220 % 695 % –
2023 (vor der Reform) 220 % 695 % 0 %
2024 (vor der Reform) 220 % 695 % 0 %
2025 236 % 739 % +44 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Witten 91.474 1110 % 2025
2 Hattingen 52.969 1075 % 2026
3 Schwelm 27.880 995 % 2026
4 Herdecke 22.704 969 % 2026
5 Wetter (Ruhr) 25.959 872 % 2025
6 Ennepetal 29.266 853 % 2025
7 Gevelsberg 29.932 739 % 2025
8 Sprockhövel 24.116 730 % 2026
9 Breckerfeld 8.703 560 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (9 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gevelsberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gevelsberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gevelsberg bei 739 %, für die Grundsteuer A bei 236 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gevelsberg hoch?

Mit 739 % liegt Gevelsberg auf Platz 146 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gevelsberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 739 % gestiegen (+44 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gevelsberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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