Delbrück

NW
Nordrhein-Westfalen Paderborn PLZ 33129 32.140 Einwohner
Grundsteuer A 275 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 539 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +38 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05774020

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Delbrück berechnen
Auf einen Blick

So steht Delbrück im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 539 % liegt Delbrück auf Platz 350 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 12 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Delbrück liegt 172 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Paderborn

Von den 10 Gemeinden im Kreis Paderborn hat Delbrück den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 586 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 423 % auf 539 % gestiegen (+116 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %).

Rechenbeispiel für Delbrück

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Delbrück 539 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 172 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 323,40 € im Jahr bzw. 80,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 539 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 539 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Delbrück.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Delbrück

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 423 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 423 % 0 %
2024 (vor der Reform) 259 % 501 % +78 %
2025 275 % 539 % +38 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Paderborn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Paderborn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Büren 20.930 664 % 2025
2 Hövelhof 16.799 639 % 2026
3 Bad Wünnenberg 12.414 618 % 2026
4 Lichtenau 11.010 595 % 2025
5 Salzkotten 25.293 581 % 2026
6 Paderborn 155.906 579 % 2025
7 Borchen 13.682 566 % 2025
8 Altenbeken 9.073 565 % 2025
9 Delbrück 32.140 539 % 2025
10 Bad Lippspringe 17.280 513 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Delbrück

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Delbrück?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Delbrück bei 539 %, für die Grundsteuer A bei 275 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Delbrück hoch?

Mit 539 % liegt Delbrück auf Platz 350 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 12 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Delbrück den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 423 % auf 539 % gestiegen (+116 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Delbrück?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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