Grundsteuer-Hebesatz Bad Lippspringe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bad Lippspringe (Paderborn) in Nordrhein-Westfalen.
Bad Lippspringe
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05774008
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Bad Lippspringe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 513 % liegt Bad Lippspringe auf Platz 362 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bad Lippspringe liegt 198 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Paderborn
Von den 10 Gemeinden im Kreis Paderborn hat Bad Lippspringe den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 586 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 429 % auf 513 % gestiegen (+84 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %).
Rechenbeispiel für Bad Lippspringe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bad Lippspringe 513 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 198 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 307,80 € im Jahr bzw. 76,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 513 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 513 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bad Lippspringe.
Hebesatz-Entwicklung in Bad Lippspringe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 217 % | 429 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 217 % | 429 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 259 % | 501 % | +72 % |
| 2025 | 325 % | 513 % | +12 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Paderborn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Büren | 20.930 | 664 % | 2025 |
| 2 | Hövelhof | 16.799 | 639 % | 2026 |
| 3 | Bad Wünnenberg | 12.414 | 618 % | 2026 |
| 4 | Lichtenau | 11.010 | 595 % | 2025 |
| 5 | Salzkotten | 25.293 | 581 % | 2026 |
| 6 | Paderborn | 155.906 | 579 % | 2025 |
| 7 | Borchen | 13.682 | 566 % | 2025 |
| 8 | Altenbeken | 9.073 | 565 % | 2025 |
| 9 | Delbrück | 32.140 | 539 % | 2025 |
| 10 | Bad Lippspringe | 17.280 | 513 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Bad Lippspringe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bad Lippspringe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bad Lippspringe bei 513 %, für die Grundsteuer A bei 325 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bad Lippspringe hoch?
Mit 513 % liegt Bad Lippspringe auf Platz 362 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bad Lippspringe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 429 % auf 513 % gestiegen (+84 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bad Lippspringe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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