Grundsteuer-Hebesatz Anröchte
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Anröchte (Soest) in Nordrhein-Westfalen.
Anröchte
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05974004
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Anröchte im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 531 % liegt Anröchte auf Platz 355 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Anröchte liegt 180 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Soest
Von den 14 Gemeinden im Kreis Soest hat Anröchte den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 720 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 531 % gestiegen (+11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %).
Rechenbeispiel für Anröchte
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Anröchte 531 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 180 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 318,60 € im Jahr bzw. 79,65 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 531 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 531 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Anröchte.
Hebesatz-Entwicklung in Anröchte
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 520 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 520 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 520 % | 0 % |
| 2025 | 389 % | 531 % | +11 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Soest
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Werl | 29.693 | 980 % | 2026 |
| 2 | Wickede (Ruhr) | 11.254 | 895 % | 2025 |
| 3 | Warstein | 24.857 | 850 % | 2026 |
| 4 | Welver | 11.983 | 799 % | 2025 |
| 5 | Soest | 47.752 | 781 % | 2026 |
| 6 | Möhnesee | 10.483 | 736 % | 2025 |
| 7 | Ense | 12.303 | 723 % | 2026 |
| 8 | Erwitte | 16.225 | 711 % | 2025 |
| 9 | Lippetal | 11.795 | 700 % | 2026 |
| 10 | Geseke | 21.013 | 673 % | 2025 |
| 11 | Bad Sassendorf | 12.138 | 640 % | 2026 |
| 12 | Rüthen | 10.302 | 595 % | 2025 |
| 13 | Anröchte | 10.276 | 531 % | 2025 |
| 14 | Lippstadt | 68.383 | 468 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (14 Gemeinden).
Grundsteuer in Anröchte
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Anröchte?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Anröchte bei 531 %, für die Grundsteuer A bei 389 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Anröchte hoch?
Mit 531 % liegt Anröchte auf Platz 355 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Anröchte den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 531 % gestiegen (+11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Anröchte?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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