Anröchte

NW
Nordrhein-Westfalen Soest PLZ 59609 10.276 Einwohner
Grundsteuer A 389 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 531 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +11 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05974004

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Anröchte berechnen
Auf einen Blick

So steht Anröchte im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 531 % liegt Anröchte auf Platz 355 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Anröchte liegt 180 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Soest

Von den 14 Gemeinden im Kreis Soest hat Anröchte den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 720 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 531 % gestiegen (+11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %).

Rechenbeispiel für Anröchte

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Anröchte 531 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 180 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 318,60 € im Jahr bzw. 79,65 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 531 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 531 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Anröchte.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Anröchte

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 520 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 520 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 520 % 0 %
2025 389 % 531 % +11 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Soest

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Soest

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Werl 29.693 980 % 2026
2 Wickede (Ruhr) 11.254 895 % 2025
3 Warstein 24.857 850 % 2026
4 Welver 11.983 799 % 2025
5 Soest 47.752 781 % 2026
6 Möhnesee 10.483 736 % 2025
7 Ense 12.303 723 % 2026
8 Erwitte 16.225 711 % 2025
9 Lippetal 11.795 700 % 2026
10 Geseke 21.013 673 % 2025
11 Bad Sassendorf 12.138 640 % 2026
12 Rüthen 10.302 595 % 2025
13 Anröchte 10.276 531 % 2025
14 Lippstadt 68.383 468 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (14 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Anröchte

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Anröchte?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Anröchte bei 531 %, für die Grundsteuer A bei 389 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Anröchte hoch?

Mit 531 % liegt Anröchte auf Platz 355 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Anröchte den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 531 % gestiegen (+11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Anröchte?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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