Grundsteuer-Hebesatz Wustrow (Wendland)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wustrow (Wendland) (Lüchow-Dannenberg) in Niedersachsen.
Wustrow (Wendland)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03354026
So steht Wustrow (Wendland) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 230 % liegt Wustrow (Wendland) auf Platz 703 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Wustrow (Wendland) liegt 85 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg
Von den 27 Gemeinden im Kreis Lüchow-Dannenberg hat Wustrow (Wendland) den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 217 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 230 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Wustrow (Wendland)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wustrow (Wendland) 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 85 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wustrow (Wendland).
Hebesatz-Entwicklung in Wustrow (Wendland)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | – | 230 % | -190 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lüchow-Dannenberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Hitzacker (Elbe) | 4.566 | 450 % | 2025 |
| 2 | Dannenberg (Elbe) | 7.879 | 380 % | 2025 |
| 3 | Lüchow (Wendland) | 9.125 | 360 % | 2025 |
| 4 | Höhbeck | 633 | 280 % | 2025 |
| 5 | Göhrde | 568 | 260 % | 2025 |
| 6 | Neu Darchau | 1.331 | 250 % | 2025 |
| 7 | Woltersdorf | 879 | 240 % | 2025 |
| 8 | Wustrow (Wendland) | 2.528 | 230 % | 2025 |
| 9 | Gartow, Flecken | 1.355 | 220 % | 2025 |
| 10 | Jameln | 1.079 | 210 % | 2025 |
| 11 | Clenze, Flecken | 2.154 | 200 % | 2025 |
| 12 | Damnatz | 299 | 200 % | 2025 |
| 13 | Zernien | 1.583 | 200 % | 2025 |
| 14 | Gusborn | 1.210 | 197 % | 2025 |
| 15 | Langendorf | 674 | 190 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wustrow (Wendland)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wustrow (Wendland)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wustrow (Wendland) bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wustrow (Wendland) hoch?
Mit 230 % liegt Wustrow (Wendland) auf Platz 703 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wustrow (Wendland) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 230 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wustrow (Wendland)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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