Grundsteuer-Hebesatz Wehrbleck
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wehrbleck (Diepholz) in Niedersachsen.
Wehrbleck
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03251045
So steht Wehrbleck im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 163 % liegt Wehrbleck auf Platz 912 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Wehrbleck liegt 152 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Diepholz
Von den 45 Gemeinden im Kreis Diepholz hat Wehrbleck den 42.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 262 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 163 % gesunken (-197 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Wehrbleck
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wehrbleck 163 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 152 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 97,80 € im Jahr bzw. 24,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 163 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 163 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wehrbleck.
Hebesatz-Entwicklung in Wehrbleck
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | – | 163 % | -197 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Diepholz
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 31 | Mellinghausen | 1.043 | 214 % | 2025 |
| 32 | Schwaförden | 1.456 | 210 % | 2025 |
| 33 | Eydelstedt | 1.782 | 209 % | 2025 |
| 34 | Freistatt | 529 | 209 % | 2025 |
| 35 | Sudwalde | 986 | 190 % | 2025 |
| 36 | Ehrenburg | 1.498 | 180 % | 2025 |
| 37 | Varrel | 1.334 | 174 % | 2025 |
| 38 | Barver | 1.019 | 173 % | 2025 |
| 39 | Borstel | 1.162 | 173 % | 2025 |
| 40 | Maasen | 435 | 172 % | 2025 |
| 41 | Dickel | 484 | 167 % | 2025 |
| 42 | Wehrbleck | 787 | 163 % | 2025 |
| 43 | Scholen | 772 | 160 % | 2025 |
| 44 | Staffhorst | 516 | 141 % | 2025 |
| 45 | Hemsloh | 529 | 127 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wehrbleck
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wehrbleck?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wehrbleck bei 163 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wehrbleck hoch?
Mit 163 % liegt Wehrbleck auf Platz 912 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wehrbleck den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 163 % gesunken (-197 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wehrbleck?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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